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Für ein Beratungsunternehmen oder einen Berater, der heute neue Kunden gewinnen will, ist eine professionelle Website die absolute Basis für´s Online-Marketing. Nur wo sollen die Leser und damit die potenziellen Kunden herkommen, wenn Sie diese nicht für teures Geld mittels Anzeigen etc. einkaufen wollen?

Ein Blog, das hat sich mittlerweile herumgesprochen, ist dazu ein probates Mittel. Wenn Sie regelmäßig neue Blogartikel schreiben, gewinnen Sie nach und nach immer mehr Leser und damit potenzielle Kunden. Jeder einzelne Blogartikel dient als Magnet für neue Leser, zieht also Menschen an, die sich für Ihre Themen interessieren.

Die Frage ist nur: Wie können Sie Blogartikel schreiben, die auch wirklich erfolgreich werden? Sprich, wie werden sie einerseits gut von Google & Co. gelistet, und wie sprechen sie Ihre potenziellen Kunden auch wirklich an?

An einen wirklich erfolgreichen Blogartikel gibt es zahlreiche Anforderungen. Wir möchten Ihnen heute die wichtigsten davon zeigen, so dass Sie

  • entweder überhaupt erstmal eine Leserschaft aufbauen,
  • oder ihre bisherige Leserschaft vervielfachen.

Ja, vervielfachen! Mit der richtigen Herangehensweise ist dies durchaus für jede Art von Business-Blog machbar.

Blogartikel schreiben, um Probleme Ihrer Kunden zu lösen

Am Anfang eines jeden Blogartikels steht die Idee. Ideen kommen nicht auf Kommando. Viel mehr purzeln sie in den unvorhersehbarsten Situationen auf einen ein. Werden sie dann nicht festgehalten, sind sie ebenso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind. Deshalb: Legen Sie sich ein Notizbuch zu!

Ob Sie sich für die klassische Methode entscheiden oder eine Notizbuch-App auf Ihrem Handy installieren, bleibt Ihnen überlassen. Die Hauptsache ist, dass Sie alle Ihre Artikel-Ideen an einem Ort sammeln und sie direkt festhalten können, wenn Sie Ihnen in den Sinn kommen.

Ideen sollten Sie nehmen wie sie kommen. Werten Sie nicht! Wenn es an der Zeit ist, einen neuen Artikel zu planen, blättern Sie Ihre Notizen in Ruhe durch. Erst jetzt überlegen Sie, welche Ideen Probleme ansprechen, die Ihre Kunden bewegen. Das sind die Ideen, die Ihnen erfolgreiche Blogartikel garantieren.

Geben Sie Ihrem Blogartikel Struktur

Schreiben soll Spaß machen. Dennoch sollten Sie nicht einfach drauflos schreiben. Machen Sie sich vorab ein paar Gedanken und Notizen über die Struktur des Blogartikels. Blogartikel zu schreiben ist schließlich kein Selbstzweck, sondern Service für den Leser – für Ihren potenziellen Kunden! Wie jeder Zeitungsartikel, Sachtext und auch jede Geschichte sollte auch ein Blogartikel einer festen Struktur folgen.

Natürlich können Sie diese Struktur hin und wieder auch bewusst durchbrechen. Machen Sie es Ihrem Leser aber immer so einfach wie möglich, die Inhalte Ihres Blogartikels zu erfassen. Das erreichen Sie, indem Sie ihm die gewohnte Struktur liefern.

Die wichtigsten Bestandteile der idealtypischen Struktur eines Blogartikels, möchte ich hier vertiefen:

Die Überschrift

Jeder Blogartikel beginnt mit der Überschrift – logisch. Unterschätzen Sie niemals ihre Wirkung! Die Überschrift ist das Zugpferd Ihres Blogartikels. Taucht Ihr Artikel in den Suchergebnissen von Google auf, entscheidet die Überschrift darüber, ob Ihr Blogartikel gelesen wird oder nicht.

Eine starke Überschrift erfüllt mehrere Dinge:

  • Die Überschrift benennt das Thema des Blogartikels. Dazu sollte auf jeden Fall das wichtigste Schlagwort des Artikels in ihr vorkommen.
  • Die Überschrift informiert über den Nutzwert des Artikels, oder sie ködert den Leser, indem Sie einen Nutzwert andeutet.

Nehmen Sie sich für Ihre Überschrift also unbedingt Zeit, und haben Sie das Problem Ihrer Kunden dabei stets im Hinterkopf. Probieren Sie verschiedene Varianten aus, und nehmen Sie am Ende diejenige, die insgesamt am griffigsten und interessantesten klingt.

Der Teaser

Direkt auf die Überschrift folgt ein kurzer Teaser. Er bringt den Kern des Artikels auf den Punkt und gibt eine kurze Vorausschau auf das, was den Leser erwartet. Er ist der Einstieg ins Thema und macht dem Leser die Problemstellung bewusst.

Ein guter Teaser macht Lust auf mehr, er animiert also zum Weiterlesen. Das erreichen Sie beispielsweise, indem Sie eine Frage aufwerfen, auf die der folgende Artikel eine Antwort verspricht, oder indem Sie die Lösung des beschriebenen Problems ankündigen.

Die Zwischenüberschriften

Während Sie in einer Zeitschrift einen Artikel schnell im Ganzen erkennen können, muss der Online-Leser scrollen. Er kann den Artikel also nur abschnittweise betrachten. Daraus resultiert ein völlig anderes Leseverhalten. Der Online-Leser scannt einen Text.

Wenn Sie Ihren Blogartikel schreiben, dann lockern Sie ihn daher auf jeden Fall mit Zwischenüberschriften auf. Auf diese Art helfen Sie Ihrem Leser, den Inhalt schneller zu erfassen. Ihr Leser findet leichter, was er sucht. Und dieses Leseerlebnis erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser den Artikel auch zu Ende liest, um zum letzten nicht zu unterschätzenden Punkt zu kommen.

Das Fazit

Fassen Sie die Kernpunkte Ihres Blogartikels am Ende noch einmal zusammen. Das rundet Ihren Blogartikel ab, gibt Ihnen zudem aber auch die Möglichkeit, auf weiterführende Blogartikel mit ähnlichen Themen zu verweisen oder den Leser zu einer konkreten Handlung aufzufordern.

Das muss nicht gleich ein Kauf oder ähnliches sein. Es kann auch einfach darum gehen, den Kontakt mit dem Leser zu intensivieren, zum Beispiel, indem Sie abschließt eine Frage stellen oder nach Erfahrungen der Leser fragen

Überzeugen Sie mit Lesekomfort

Erinnern Sie sich? Schreiben ist Service für den Leser. Das beginnt mit dem Inhalt sowie dem Aufbau Ihres Blogartikels und endet mit seiner Optik.

Nicht umsonst stecken Zeitschriftenredaktionen viel Zeit und Aufwand in das Layout. Der Look eines Blogartikels trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei. Ein gutes Design erhöht den Lesekomfort und unterstreicht zudem Ihre Professionalität als Berater.

Wählen Sie eine gut lesbare Schriftart: Verzichten Sie auf komplizierte und kaligraphische Schriftarten. Entscheiden Sie sich für einen klaren, leicht lesbaren Schrifttyp und wählen Sie die Schriftgröße in Ihrem Blog lieber zu groß als zu klein.

Machen Sie öfter einen Absatz: Kurze Absätze erhöhen wie Zwischenüberschriften den Lesekomfort und helfen dem Leser bei der schnellen Erfassung des Inhaltes.

Lockern Sie Ihren Artikel mit Bildern auf: Bilder sollten in keinem Blogartikel fehlen. Sie transportieren Emotionen und binden Ihren Leser. Entscheiden Sie sich zumindest für ein Titelbild. Achten Sie aber auf die Einhaltung der Urheberrechte. Die Investition in ein gutes Stock-Foto lohnt sich in fast jedem Fall.

Gutes Deutsch kann nicht schaden

Sie müssen zum Blogartikelschreiben kein Bestsellerautor sein, um gut lesbare Texte zu schreiben. Wenn Sie auf die folgenden Punkte achten, haben Sie bereits viel gewonnen:

  • Schreiben Sie einfache, kurze Sätze.
  • Suchen Sie stets nach der einfachsten Aussage.
  • Vermeiden Sie Fremdwörter.
  • Achten Sie auf einen logischen Aufbau.

Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind selbstverständlich. Aber selbst geübte Autoren übersehen Fehler in eigenen Texten. Auch die automatische Rechtschreibkorrektur schafft nur bedingt Abhilfe.

Haben Sie niemanden, der Ihre Texte gegenliest, ist es mitunter hilfreich, sich den eigenen Artikel laut vorlesen zu lassen.

Blogartikel schreiben, die man bei Google & Co. findet

Selbst der perfekte Blogartikel ist nutzlos, wenn er nicht gefunden wird. Daher sollten Sie bereits während des Schreibens Ihres Artikels einige grundlegende Marketing-Aspekte beachten.

Sicher haben Sie schon etwas von Suchmaschinenoptimierung gehört (SEO = Search Engine Optimization). Es gibt Unmengen von Tipps, Videobeiträgen und Fachbüchern zum Thema. Fakt ist aber auch: Das Thema wandelt sich rasant.

Die Entwicklung von Suchmaschinen schreitet in gewaltigen Schritten voran. Was gestern in Punkto SEO relevant war, kann morgen überholt sein. Daher genügt es erstmal, wenn Sie sich folgendes merken:

  • Finden Sie für jeden Artikel ein bis zwei Schlagwörter.
  • Bringen Sie diese Schlagwörter so oft wie möglich im Text, in Überschriften und Bildunterschriften unter.

Aber: Übertreiben Sie es nicht mit Punkt 2. Denn nicht nur Ihre Leser werden die Lust am Lesen verlieren, wenn der Text nicht mehr flüssig lesbar ist und voll mit unsinnigen Wortwiederholungen ist. Auch die Suchmaschinen lernen mehr und mehr, solche mit der Brechstange getexteten Artikel zu erkennen, und honorieren dies eben nicht mit guten Rankings.

Verfügen Sie über multimediale Inhalte, die Sie in Ihren Artikel einbinden können? Tun Sie es! Der Hintergrund: Ein Film erhöht die Verweildauer Ihres Lesers auf Ihrem Blogartikel. Das wiederum erhöht das Googleranking.

Auch ausgehende Links sind sinnvoll. Zwar will niemand seine Leser vom eigenen Blog weglocken, allerdings beweisen Sie Berater-Kompetenz, wenn Sie wissen, wo relevante und vertiefende Informationen zu finden sind. Das sieht auch Google gern.

Sinnvoll ist es ebenso, die einzelnen Blogartikel in Ihrem Blog miteinander zu verlinken, wo es thematisch passt. Gibt es also bereits Artikel in Ihrem Blog, die sich mit demselben oder einem ähnlichen Thema befassen? Verlinken Sie diese Artikel. Das ist nicht nur gut für Google & Co., auch für Ihre Leser ist es wieder ein nützlicher Service.

Teilen macht Spaß – besonders im Web. Das beste Marketing ist und bleibt das Empfehlungsmarketing. Daher: Bieten Sie Ihren Lesern die Möglichkeit, Ihren Artikel in sozialen Netzwerken zu teilen. Sollte Ihr WordPress-Theme diese Funktion nicht anbieten, installieren Sie ein entsprechendes Plugin.

Erstellen Sie einen Redaktionsplan

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für jeden Blog ist Kontinuität. Leider werden Sie nicht immer und regelmäßig Zeit zum Schreiben haben. WordPress schafft auch hier Abhilfe.

Sie können das Veröffentlichungsdatum pro Artikel individuell festlegen. Auf diese Art lässt sich leicht ein eigener Redaktionsplan erstellen.

Nutzen Sie freie Zeit, um mehrere Blogartikel gleichzeitig vorzuschreiben. Im Nachhinein können Sie für jeden Blogartikel ein individuelles Veröffentlichungsdatum festlegen. So bleibt Ihr Blog auch dann aktiv und lebendig, wenn Sie über eine längere Periode keine Zeit zum Schreiben haben.

Fazit

Bloggen macht Spaß, und bloggen kann man lernen. Aber auch das Bloggen will gelernt sein, beziehungsweise sollte bestimmten Regeln folgen. Daher ist es gerade zu Beginn wichtig, dass Sie mit genügend Ruhe und Geduld Ihre Blogartikel schreiben. Vielleicht fertigen Sie sich anhand dieses Artikels eine individuelle Checkliste an?

Schreiben Sie so viel Sie können. Mit der Zeit werden Sie einen Weg finden, der zu Ihnen und Ihrem Blog passt. Sie werden einen eigenen, individuellen Ton entwickeln. Das macht Ihren Blog nicht nur erfolgreicher, sondern trägt auch zu Ihrem Personal Branding bei.

Wie Sie erfolgreiche Blogartikel als Berater schreiben und Ihre Leserschaft vervielfachen
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