Blog schreiben, aber wie? Inhalt, Stil und Orga zur richtigen Kundenansprache

blog schreiben

Einen Blog mit WordPress zu erstellen lohnt sich auf jeden Fall, um auf digitalem Wege Kunden zu gewinnen – das hast Du kürzlich vielleicht schon in diesem Blogartikel gelesen, doch was und wie solltest Du nun konkret im Blog schreiben?

Welche Inhalte eignen sich, welchen Stil solltest Du anschlagen, und wie ist das alles zu organisieren – gerade wenn Du nicht nur einfach für Dich einen Blog schreiben willst, sondern in erster Linie für Deine Kunden?

In diesem Blogartikel erfährst Du daher, welche Eigenschaften gute Artikel auszeichnen, warum Du Deine Zielgruppe immer im Blick behalten solltest, was Dein Schreibstil mit dem Ganzen zu tun hat und wie Du Deine Schreibarbeit organisieren kannst.

Eigenschaften guter Blogartikel

Natürlich kann ich Dir hier keine haargenauen Tipps geben, über welches Thema genau Du in Deinem WordPress Blog schreiben sollst. Denn dies hängt von der genauen Ausrichtung Deines Business ab. Allerdings gibt es einige generelle Eigenschaften, die gute Blogartikel auszeichnen.

Nutzwert

Du schreibst in allererster Linie für Deine Leser und nicht für Dich und Google (dafür in gewisser Weise auch, doch das ist definitiv eine anderes Thema). Dies gilt es für jeden Deiner Blogartikel zu beachten. Konkret bedeutet dies, dass Du Deinen Lesern nützlichen und interessanten Content lieferst und für diese durch Deinen Beitrag einen Nutzwert schaffst. Deine Artikel sollen also im wahrsten Sinne des Wortes “nützlich” für die Leser sein.

Sie erhalten auf Deinem Blog beispielsweise Tipps zur Lösung eines konkreten Problems. Liefere also Antworten auf die Fragen, mit denen sich Deine potenziellen Kunden rumschlagen. Die Leser können sich weiterbilden oder werden von Dir und Deinen Inhalten unterhalten. Hat Dein Leser etwas davon, wenn er Deinen Artikel liest, dann hast Du schon mal etwas richtiggemacht.

Qualität

Qualität steht vor Quantität – auch bei einem Blog. Es bringt nichts, wenn Du jeden Tag einen Beitrag veröffentlichst, diesen aber einfach nur „schnell hin kritzelst“, nur um die Posting-Frequenz beibehalten zu können.

Beim Blog schreiben geht es um Qualität, denn mit oberflächlichen Inhalten lässt sich kaum eine Leserbasis aufbauen, die Dein Online-Business vorantreibt. Lieber schreibst Du also nur einen Artikel pro Woche oder pro Monat und legst bei diesem dafür umso mehr Wert auf die Qualität.

Unique Content

Keiner will Blogartikel lesen, die er auf einer anderen Seite bereits gelesen hat. Du kannst und solltest natürlich auf anderen Blogs oder Webseiten recherchieren, aber einfach nur alten Wein in neuen Schläuchen zu präsentieren oder gar per Copy-and-Paste seinen Blog zu schreiben geht nicht, wenn man seinen Blog etablieren möchte.

Das fällt nämlich nicht nur Deinen Lesern auf, wenn sich die Absätze im Beitrag sprachlich unterscheiden, sondern irgendwann auch denjenigen, von deren Blogs Du kopierst. Darüber hinaus erkennt auch Google Duplicate Content und straft solche Artikel entsprechend ab.

Für eine Zielgruppe den Blog schreiben

Auch wenn es schwer fällt, sich von vorneherein auf bestimmte Lesergruppen einzugrenzen – Man kann beim Bloggen nicht jeden erreichen. Wer mit seinem WordPress Blog alle bedienen will, macht es am Ende für niemanden richtig. Deshalb: Je spezieller, um so besser.

Nische finden

Ein Beispiel: Du schreibst in Deinem Blog über Online Marketing, Reisen in Südostasien und postest darüber hinaus Kochrezepte. Kein Thema hat mit dem anderen zu tun, und dadurch werden auch komplett unterschiedliche Lesergruppen angesprochen. Und diese Leser suchen sich dann lieber Blogs und Artikel, die mehr ihren Interessen entsprechen. Denn keiner abonniert einen Blog, bei dem nur 20 Prozent der Artikel relevant sind.

Genauso wenig sinnvoll ist es, wenn Du einen Sport-Blog schreibst. Das Thema wäre einfach viel zu allgemein. Suche Dir also zumindest eine einzelne Sportart, und versuche Dich nach Möglichkeit darin weiter zu differenzieren.

Es macht einfach mehr Sinn, wenn Du Dein Thema enger steckst und dieses dafür richtig ausfüllst. Statt über Kochen beziehungsweise Rezepte allgemein kannst Du Dich zum Beispiel auf Artikel mit vegetarischen Rezepten spezialisieren. Bedienst Du Deine Nische richtig, kannst Du Dir nämlich viel eher einen Namen machen.

Die richtige Zielgruppe bedeutet besseren Traffic

Einige Blogger definieren ihre Zielgruppe gar nicht. Wer allerdings ein Business aufbauen will, sollte seine Zielgruppe genau kennen. Besser noch wäre es, Deinen idealen Leser zu kennen, indem Du eine Buyer Persona erstellst. Denn wenn Du genau weißt, für wen Du schreibst, werden Deine Artikel für diejenigen auch relevant.

Damit verzichtest Du möglicherweise auf einen gewissen Teil an Traffic, doch Du bekommst im zweiten Schritt umso mehr die Art von Traffic, die Dein Business braucht, nämlich Traffic in Form der Menschen, für die Dein Business gedacht ist.

Dein eigener Stil beim Blog schreiben

Dein Schreibstil ist das, was Deinen Blog auszeichnet und Dich beim Bloggen individuell macht. Denn wenn es nur um die Inhalte deiner Artikel ginge, könnten User diese unter Umständen auch in irgendeiner Form woanders finden.

Dein Stil ist beim Blog schreiben also enorm wichtig, denn er lässt dich zum Beispiel sympathischer oder kompetenter wirken. Du repräsentierst damit in nicht unerheblichem Maße Dein Business.

Auch wenn Dich Dein bisheriger Schreibstil schon einzigartig macht, gibt es einige grundsätzliche Dinge, die Du Dir aneignen solltest, um es Deinen Lesern noch angenehmer zu machen:

Verständlich schreiben

Je nach Zielgruppe kannst Du zwar bestimmte Fachbegriffe einsetzen, allgemein solltest Du jedoch auf vertraute Wörter und eine verständliche Sprache achten. Kaum einer hat Lust, sich mehrmals durch Artikel und Absätze voller Fremdwörter zu quälen, oder Sätze, die über acht Zeilen gehen, zu lesen – ganz besonders nicht im Internet.

Neben kurzen Sätzen und vertrauten Wörtern solltest Du beim Blog schreiben außerdem Verben bevorzugen und Substantivierungen vermeiden. Das macht Deinen Text nicht nur verständlicher, sondern auch lebendiger.

Fehlerfrei schreiben

Klar kann sich der eine oder andere Fehler mal einschleichen, weil man ihn nach dem dritten Mal Korrekturlesen schlichtweg übersehen hat. Wer sich jedoch als professioneller Blogger etablieren will, kann auf seinem Blog keine Artikel veröffentlichen, die nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern strotzen.

Das wirkt sich enorm negativ auf die Glaubwürdigkeit aus und macht auch dem User beim Lesen keinen Spaß. Greife also zumindest auf die Rechtschreibprüfung von Word & Co. zurück, oder checke gegebenenfalls die richtige Schreibweise im Duden.

Übersichtlich gestalten

Deine Artikel sollten immer einen logischen Aufbau haben und sinnvoll gegliedert sein. Zwischenüberschriften dienen Deinen Lesern als Ankerpunkte und geben Deinen Artikeln einen roten Faden, um das Thema besser rüberzubringen.

Gerade weil Artikel online anders wahrgenommen und gelesen werden als in Printpublikationen, sind solche Zwischenüberschriften und auch kurze Absätze hilfreich, um es dem lesenden Auge leichter zu machen.

Nicht vergessen: Die Organisation Deiner Schreibarbeit

Willst Du Deinen WordPress Blog richtig aufziehen, kannst Du nicht einfach mal drauflos schreiben. Neben einer Strategie für Deinen Blog brauchst Du auch einen Redaktionskalender. Mit diesem schaffst Du Dir eine Struktur und behältst auch langfristig den Überblick über Deine Artikel.

Insbesondere bei der Arbeit im Team ist ein Redaktionsplan unabdingbar. Aber selbst für Einzelkämpfer lohnt er sich. Mit ihm kannst Du deinen Content ordentlich planen und weißt genau, worüber Du schon geschrieben hast, und was als nächstes kommt.

Es ist außerdem sinnvoll, wenn Du Dir eine feste Schreibroutine sowie fixe Veröffentlichungstermine angewöhnst. Das hilft Dir, produktiver zu werden, und Deine Leser wissen, wann sie mit neuem Content von Dir rechnen können.

Fazit

Einen WordPress Blog zu erstellen, ist heutzutage nicht mehr schwer – ihn aber mit guten Inhalten zu beleben, bedarf einer gut durchdachten Strategie, einer gewissen Disziplin, und natürlich auch einiger Übung.

Dennoch lohnt sich die Arbeit. Denn wenn Du Deinen Lesern Tipps und Antworten bringst auf Fragen, mit denen diese sich auseinandersetzen, dann lieferst Du ihnen einen Nutzwert. Mit der Zeit kannst Du so Schritt für Schritt einen direkten Draht zu Deiner Zielgruppe aufbauen.

Das ist letztlich die entscheidende Voraussetzung, um neue Kunden zu gewinnen – und zwar nicht nur irgendwelche, sondern die richtigen Kunden! Die Kunden, die Du gezielt anpeilst. Die Kunden, mit denen Du gern zusammenarbeiten möchtest.

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