wie erstelle ich einen blog

Wie erstelle ich einen Blog? Nun, ganz am Anfang stehen naturgemäß gewisse Inhalte, die Du publizieren möchtest, und die für Deine Leser auch hoffentlich einen echten Nutzen haben oder Ihnen zumindest Spaß machen.

Doch wie sieht es mit der Technik aus? Was ist konkret erforderlich, um einen Blog zum Laufen zu kriegen? Wie erstelle ich einen Blog ohne Programmierkenntnisse?

Die Antworten auf diese Fragen und weitere Tipps liefert Dir dieser Artikel. Denn Du musst in der Tat kein Programmierer oder Technik-Profi sein, wenn Du einen Blog erstellen möchtest. 

Du erfährst, wie Du Deinen Blog Schritt für Schritt erstellen kannst, und was Du auf technischer Seite vor dem eigentlichen Bloggen erledigt haben musst. Der Artikel gibt Dir außerdem hilfreiche Tipps und Hinweise zu Plattformen oder Anbietern, die auch für Dich und Deinen Blog interessant sind.

Ein WordPress Blog eignet sich hervorragend zur Kundengewinnung (Mehr dazu in diesem Blogpost…). Doch bevor Du überhaupt mit dem Blogaufbau anfangen kannst, musst Du zunächst das technische Grundgerüst bereitstellen.

Du benötigst aus technischer Sicht diese drei Dinge, um einen Blog zu erstellen:

Webspace kaufen

Jede Website benötigt Webspace, damit diese überhaupt erst öffentlich abrufbar ist. Diesen Webspace kannst Du bei einem Hosting-Anbieter mieten. Zwar wird das Hosting auch von einigen Agenturen und anderen Unternehmen angeboten, doch wir empfehlen hier definitiv, auf ausgewiesene Profis zu setzen. Denn für einen funktionierenden WordPress Blog brauchst Du einen stabilen Partner, der sich mit dem kostenlosen CMS auskennt und Dir somit viel Technik-Stress erspart. Und im Übrigen kostet das Hosting mittlerweile wirklich nicht mehr viel.

Hosting-Anbieter gibt es zwar wie Sand am Meer, aber nicht alle sind gleich gut und unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander, beispielsweise in der technischen Leistungsfähigkeit, in der allgemeinen Eignung für WordPress oder auch im Kundensupport. Einige Anbieter kann ich Dir aber guten Gewissens für Deinen WordPress Blog empfehlen:

Mit diesen Anbietern haben wir in unseren erfolgreich durchgeführten Projekten durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Domain registrieren

Die Domain ist einfach gesprochen der Link, unter der Dein WordPress Blog später erreichbar ist. Du solltest Dir also gut überlegen, welcher Name am besten zu Dir und Deinem Blog passt, bevor Du Dich weiter mit den Antworten auf die Frage Wie erstelle ich einen Blog beschäftigst.

Auch bei der Domainendung solltest Du Dir Gedanken machen: Möchtest Du Deinen Blog nur für deutsche Leser anbieten oder in Zukunft auch international? Ist Dein Angebot nur regional begrenzt oder gilt es deutschland- bzw. weltweit? Die Antworten darauf können nämlich die Wahl der passenden Endung beeinflussen.

Am sinnvollsten sind nach wie vor die Endungen .de und .com sowie gegebenenfalls .net. Willst Du nur auf dem deutschen Markt aktiv sein, reicht Dir .de. Spielst Du hingegen mit dem Gedanken, auch international tätig zu werden, sollte es .com sein. Auch über Endungen wie beispielsweise .berlin kannst Du nachdenken. Allerdings nur, wenn sich Dein Angebot ausschließlich auf die entsprechende Region bezieht. Ansonsten lohnen sich die deutlich teureren Endungen nicht.

Ob Deine Wunschdomain verfügbar ist, kannst Du bei einem Domainprovider prüfen. Ich nutze hierfür beispielsweise checkdomain. Dort siehst Du direkt, welche Endungen bereits belegt und welche verfügbar sind. In der Regel ist die Registrierung aber auch über den Webhosting-Anbieter möglich.

Da Du Deinen Webspace bereits hast, empfehle ich Dir daher, Deine Domain über den Hosting-Provider zu registrieren. Andernfalls musst Du die Domain später vom Domainprovider zum Webhosting-Anbieter portieren.

WordPress installieren

Hast Du Dich für einen Anbieter entschieden und Deine Domain registriert, musst Du WordPress im nächsten Schritt auf Deinem Webspace installieren. In der schmalen Variante geht dies mittlerweile zum Glück relativ einfach, sodass Deine WordPress Website schon nach kurzer Zeit online sein kann.

Ich spreche hier bewusst von „schmaler Variante“, da ich hiermit die sogenannten One-Click-Installationen meine, die immer mehr Hosting-Anbieter bereitstellen. Man kann dort also mit einem Klick das CMS WordPress installieren und hat somit die wichtigste technische Voraussetzung zum Bloggen gelegt. Solche One-Click-Installationen sind für den privaten Bereich oder schnelle Tests auch wirklich sehr praktisch, für den professionellen Einsatz sollte allerdings etwas mehr Absicherung im Spiel sein. Daher erstellen wir jede WordPress-Website in einem standardisierten technischen Prozess als sicheres WordPress-Setup.

Theme hochladen

Ist WordPress auf Deinem Webspace installiert, hast Du die schwierigste Hürde bereits hinter Dir. Nun musst Du nämlich nur noch Dein Theme in Deinen Blog hochladen und kannst loslegen.

Ein Theme gibt Deinem Blog sein grundlegendes Layout und Design. Du kannst es jederzeit an Deine Vorstellungen anpassen und Deinen Blog so individuell gestalten. Wie Du das Theme Schritt für Schritt individuell konfigurierst, erfahren Sie in diesem Artikel zum Blog Design.

Neben dem Angebot an kostenlosen Themes wird auch die Auswahl an professionellen Themes jeden Tag größer; ebenso die Zahl der Marktplätze und Theme-Spezialisten. Ich selbst suche mir meine Themes immer über Themeforest. Dort gibt es passende Premium-Themes für unterschiedlichste Bedürfnisse und Voraussetzungen – und das schon für rund 50 Dollar.

Wobei, eigentlich kann ich hier kaum noch von „Aussuchen sprechen. Denn wir arbeiten mittlerweile fast ausschließlich mit einem ganz bestimmten Theme, das dermaßen gut entwickelt und flexibel einsetzbar ist, dass es die Grundlage für alle erdenklichen Webprojekte bilden kann. Gemeint ist das Enfold Theme, und in diesem Blogpost haben wir auch beschrieben, warum wir immer und immer wieder das gute Stück einsetzen.

Das Besondere an Premium-Themes (und somit auch am Enfold Theme): Mittlerweile haben sie diverse Features und Layout-Möglichkeiten mit dabei, die früher nur über Plugins lösbar waren. Bevor Du Dich allerdings direkt für das erstbeste Blog Theme entscheidest, solltest Du prüfen, welche Features das Theme hat. Eine Hilfestellung bietet der Beitrag Was man von einem Premium-Theme heute erwarten kann.

Blog in WordPress erstellen

Hast Du Dich für ein Theme entschieden und dieses auf Deinem Webspace installiert, kannst Du es nun Deinen Vorstellungen entsprechend gestalten. Dazu gehört zum Beispiel das Erstellen von Seiten und Kategorien oder das Verbinden mit Social Media Kanälen. Ebenso kannst Du Farben anpassen, Dein Logo einfügen und die Struktur Deines Blogs verändern.

Was Du auf jeden Fall tun solltest, bevor Du den ersten Beitrag schreibst, ist die Einstellungen anzupassen. Diese findest Du im gleichnamigen Menüpunkt in der Seitenleiste Deines Backends.

  • Unter „Allgemein“ kannst Du den Namen sowie den Link Deines Blogs eingeben.
  • Über „Schreiben“ lassen sich sämtliche Einstellungen für das Verfassen von Blog-Artikeln vornehmen.
  • Im Punkt „Lesen“ findest Du die Grundeinstellungen für das Lesen des Blogs. Hier kannst Du auswählen, ob Deine Startseite statisch ist oder ob dort die letzten Beiträge angezeigt werden. In diesem Fall kannst Du wählen, wie viele Beiträge auf der Startseite angezeigt werden sollen und ob es sich dabei um den ganzen Text oder nur eine Kurzfassung handelt.
  • In „Diskussion“ findest Du die Kommentareinstellungen sowie Einstellungen zu Ping- und Trackbacks.
  • Zuletzt solltest Du über „Permalinks“ noch festlegen, wie Deine Linkstruktur aussehen soll. Diese wird dann für alle Seiten und Beiträge übernommen.
  • Über das Backend – meistens in den Themeeinstellungen – kannst Du außerdem genau festlegen, was zum Blog gehört und was Teil Deiner restlichen Webseite ist. Je nach Theme sind Dir hier kaum Grenzen gesetzt, so dass Du Deinen Blog ganz individuell einrichten kannst.

Erste Artikel schreiben

Steht das Grundgerüst Deines Blogs, geht es im nächsten Schritt darum, ihn mit Leben zu füllen. Um einen Artikel zu erstellen, musst Du im Backend im Reiter „Beiträge“ auf „Erstellen“ klicken und schon öffnet sich ein neues Fenster, in dem Du bloggen kannst.

Hier gibt es außerdem noch weitere Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten für Deine Artikel. Du kannst zum Beispiel zwischen visueller und HTML-Ansicht wechseln, Deinen Text mit Überschriften und Absätzen formatieren, einen Link einfügen oder Listen erstellen.

Auf der rechten Seite gibt Dir WordPress außerdem die Möglichkeit, ein Beitragsbild hochzuladen, Deinen Artikel einer Kategorie zuzuordnen oder ein bestimmtes Veröffentlichungsdatum festzulegen. Du kannst also auch problemlos Beiträge vorausplanen und sie erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

wie erstelle ich einen blog

Das ist übrigens unser Unternehmensblog „Ultrapress“

Wie Du gute Artikel zur richtigen Kundenansprache schreibst, kannst Du im Beitrag Blog schreiben, aber wie? nachlesen.

Fazit: Wie erstelle ich einen Blog einfach erklärt

Dieser Artikel hat Dir nun also Antworten auf die Frage „Wie erstelle ich einen Blog“ gegeben. Wie Du siehst, sind die technischen Voraussetzungen, um einen Blog zu erstellen (abgesehen vom wirklich sicheren WordPress-Setup für den professionellen Einsatz), nicht schwer. Auch ohne Programmierkenntnisse hast Du Deinen Blog in kurzer Zeit aufgesetzt und kannst danach schon mit Bloggen anfangen.

Du musst hierfür nur einen Webspace kaufen, Deine Wunschdomain registrieren, WordPress auf Deinem Webspace installieren, Dein Theme hochladen und die notwendigen Einstellungen für Deinen Blog vornehmen beziehungsweise diesen nach Deinen Wünschen gestalten.

Bei Fragen der Gestaltung und dem Einrichten Deines Blogs helfen wir Dir gern, damit Du schnell als Blogger durchstarten und Kunden gewinnen kannst.

Stelle dazu einfach eine unverbindliche Anfrage.

Willst Du tiefer in die Materie einsteigen? Dann lies´ unseren ausführlichen Blogposts zum Thema Blog erstellen.

Wie erstelle ich einen Blog? Dies sind die technischen Basics dazu
5 (100%) 2 votes
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*