WordPress Wartung

WordPress-Updates & regelmäßige Wartung Ihrer Website

WordPress-Updates sorgen für einen sicheren und sauberen Betrieb Ihrer Website. Ob Plugins, Ihr Theme oder das WordPress-System selbst – für alle diese Elemente Ihrer WordPress-Website werden in unregelmäßigen Zeitabständen immer wieder Updates herausgebracht, die auch auf Ihrer Website eingespielt werden sollten. 

 

Wenn das Projekt der Erstellung einer neuen Website einmal abgeschlossen ist, kehrt bei allen Beteiligten meist eine gewisse Erleichterung ein, da jetzt alles geschafft ist. Gleichzeitig herrscht oft eine Euphorie, da man seine neue Errungenschaft der Welt zeigen und neue Kunden gewinnen will. So kenne ich es aus vielen eigenen Projekten und Websites im Kundenauftrag.

Die Frage allerdings, wie der laufende Betrieb der Website hinsichtlich Sicherheit, Wartung und Pflege organisiert werden soll, steht eher im Hintergrund, was natürlich auch allzu verständlich ist. Schließlich ist dies nicht gerade ein Spaßthema. Gerade aufgrund dieser vernachlässigten Wichtigkeit ist das Thema WordPress-Updates jedoch teil dieses Tutorials.

Warum es sich aber lohnt, sich dieser Frage anzunehmen, und was Sie konkret dafür tun können, soll dieser Beitrag im Folgenden aufzeigen.

Warum WordPress-Updates für Ihre Website erforderlich sind

Einige Zeit nach dem Launch Ihrer Website wird das Thema immer präsenter. Sie erhalten Meldungen vom WordPress-System oder einzelnen Plugins, dass sie aktualisiert werden wollen, es stehen plötzlich seltsame Spam-Kommentare im Backend Ihrer Seite, oder irgendwo hakt einfach mal etwas. Wie bei einem Auto gehört so etwas auch bei Websites zum normalen Betrieb.

Zusätzlich stellen sie sich vielleicht die Frage, inwieweit Ihre Seite gesichert ist, wenn mal jemand aus Versehen etwas löscht, oder wenn die Seite trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gehackt wird.

Eine Strategie könnte jetzt sein, die Scheuklappen aufzusetzen und solcherlei Meldungen und Fragen einfach zu ignorieren – Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Das wird auch eine gewisse Zeit so funktionieren. Wenn allerdings irgendwann doch irgendwas ernsteres anliegt, ist der Schaden möglicherweise nicht mehr so leicht zu beheben – auch hier verhält es sich wie beim Auto.

Von daher wäre eher zu empfehlen, eine Art Routine aus WordPress-Updates, Checks und Backups aufzustellen, mit der Sie Ihre Website sicher und sauber halten.

Updates der WordPress-Installation

Glücklicherweise gibt es zunächst einmal keinen Grund zur Panik. WordPress ist schließlich nicht nur das weltweit am weitesten verbreitete Content Management System (CMS), es ist (nicht zuletzt deswegen) auch eines der sichersten CMS-Systeme. Potenzielle Sicherheitslücken deckt das weltweit agierende WordPress-Entwicklerteam meist sehr schnell auf und schließt sie.

Dieses Schließen von Sicherheitslücken bringt natürlich recht häufig WordPress-Updates mit sich, die auf den einzelnen WordPress-Websites eingespielt werden müssen. So lässt sich schon mal das Kern-System hinsichtlich Sicherheit und Features auf dem neuesten Stand halten.

Updates der Plugins

Ähnlich wie mit WordPress als Kern Ihrer Website verhält es sich mit den Plugins.

Diese Plugins sind sozusagen technische Erweiterungen Ihrer Website, die an das WordPress-System angedockt sind und jeweils bestimmte Funktionen erfüllen. Das können beispielsweise Anfrageformulare sein, es können Social-Media-Funktionen sein, oder es können Erweiterungen „unter der Haube“ wie SEO-Funktionen sein.

Bei guten Plugins sorgen die Entwickler ebenso wie das WordPress-Team immer wieder für Updates. Teilweise wird damit die Funktionsweise erweitert oder verbessert, teilweise passen die Entwickler die Plugins auch den neuen WordPress-Versionen an.

Gerade bei letztgenannten Updates ist es sehr sinnvoll, diese auch auf der eigenen Website einzuspielen, damit das Gesamtsystem weiter gut harmoniert.

Updates des Themes

Das Theme bildet für Ihre Website das Grundgerüst in Sachen Layout und Design und ist damit, anders als manche Plugins oder das WordPress-System nach außen offensichtlich erkennbar. Und wie die Plugins ist es ebenso eingebunden in das technische Gesamtkonstrukt, dessen Stabilität durch Updates in unregelmäßigen Zeitabständen gesichert und verbessert werden sollte.

Rein technisch bestehen diese Updates aus einem Bündel an Dateien, die in das bestehende Konstrukt aus Dateien, die hinter Ihrer Website stehen, eingebunden werden müssen – entweder im Austausch gegen andere Dateien oder als Ergänzung.

Beheben von Fehlern

Spielen unterschiedliche Komponenten in einem System zusammen – und bei einer Website ist dies nun mal so – kann es hier und da auch mal zu unerwünschten Ereignissen kommen. Irgendwo hakt plötzlich etwas. Sie wollen ein Bild hochladen, aber es funktioniert nicht. Teile Ihrer Seite sehen heute anders aus, als Sie es vom letzten Aufruf Ihrer Seite in Erinnerung haben. Eine Social-Media-Funktion streikt.

Die Gründe für solche Fehler können ziemlich vielfältig sein und sind nicht immer auf den ersten Blick zu identifizieren. Manchmal hängen sie auch mit Systemaktualisierungen zusammen, wenn beispielsweise ein Plugin nach einer WordPress-Aktualisierung noch nicht auf dem neuesten Stand ist.

Ich will hier keine Horrorszenarien zeichnen, denn solche Fehler sind ja definitiv nicht der Regelfall. Wenn man Glück hat (oder proaktiv dafür sorgt), treten sie niemals auf. Nur wenn Fehlfunktionen mal auftreten, kommen sie nach Murphys Gesetz absolut ungelegen, wie auf einer Autofahrt von Hamburg nach München, wenn auf Höhe der Kasseler Berge auf einmal der Motor streikt, weil man nicht rechtzeitig Öl nachgegossen hat.

Kommentare bereinigen

Viele Websites beinhalten heute einen Blog, was hinsichtlich der Kundenkommunikation auch sehr sinnvoll sein kann. Eine der kommunikativen Funktionen an Blogs, nämlich die Möglichkeit Artikel zu kommentieren, wird leider immer mal wieder von irgendwelchen Vollpfosten versucht zu missbrauchen. Es wird von diesen Leuten (teils automatisiert) irgendwelcher Mist in die Kommentare geschrieben, in der Hoffnung, dass man es als Seitenbetreiber nicht mitbekommt, und dann Links zu den Seiten der Scharlatane entstehen.

WordPress ist gegen solche Spammer recht gut gerüstet, so dass solche Kommentare meist automatisch absortiert werden. Nichtsdestotrotz schaffen es einige der Unholde immer mal wieder in die reguläre Kommentarliste. Und man muss diese Kommentare dann selbst löschen, beziehungsweise als Spam markieren. Das erfordert zum Glück auch kein großes technisches Geschick, kann auf die Dauer nur ein wenig nervend sein.

Backups

Backups sind die Rückversicherung einer jeden Website und damit absolut zu empfehlen. Geht mal irgendwo etwas schief, egal ob selbstverschuldet oder durch äußere Einflüsse, haben Sie immer noch Kopien Ihrer Website in Petto, die Sie im Fall der Fälle reaktivieren können.

Auf den UltraPress-Websites installieren wir daher standardmäßig ein Sicherheitstool, das regelmäßige Backups erstellt und auf dem Server der Website speichert. Das ist schon mal eine erste Säule der Backup-Sicherheit. Da in diesem Fall Original-Website und Backups im Prinzip auf dem gleichen Speicherplatz liegen, empfiehlt es sich bei professionellen Websites aber, diese auch inklusive der zugehörigen Datenbank an anderer Stelle (d.h. auf einem anderen Server oder Speicherplatz) zu speichern, und zwar ebenso regelmäßig wie die WordPress-Updates.

Allgemeine Checks

Last but not least lohnt es sich natürlich regelmäßig die Website ganz allgemein durchzuchecken. Funktionieren alle Features? Wird alles richtig dargestellt? Wie sieht es „unter der Haube“ aus, also beispielsweise hinsichtlich des WordPress-Kernsystems oder potenzieller Schwachstellen?

Dabei lassen sich frühzeitig potenzielle Probleme identifizieren, um sie anschließend aus dem Weg zu räumen.

Fazit: Regelmäßige WordPress-Updates lassen Website-Betreiber ruhig schlafen

WordPress ist dank seiner weiten Verbreitung und seiner aktiven Entwickler-Community ein sehr sicheres System, das sich laufend verbessert. Alle potenziellen Problemquellen lassen sich zwar nie zu 100 Prozent ausschalten, aber man kann einiges zu deren Eindämmung tun.

Um von den WordPress-Optimierungen zu profitieren, und um seine Website sicherheits- und funktionstechnisch immer auf dem neuesten Stand zu halten, gilt es regelmäßig die WordPress-Updates sowie die Updates der Plugins und Theme im Backend der eigenen Website einzuspielen. Neben der Kontrolle von Kommentar-Spam und regelmäßigen Checks empfiehlt sich der Aufbau einer robusten Backup-Routine, um immer darauf zurückgreifen zu können.

Die meisten WordPress-Updates lassen sich ohne programmiertechnische Expertise selbst einspielen, und auch für die Backups müssen Sie kein Informatiker sein. Bei der Behebung von Fehlern und proaktiven Checks ist natürlich ein Techniker meist unabdingbar, der jedoch auch je nach Bedarf beauftragt werden kann.

 

Alles im Blick zu behalten und entsprechend auf Stand zu bringen, kann für den Einzelnen jedoch schnell lästig werden, vor allem wenn man die Gewissheit haben will, es auch richtig und vollständig zu machen. Da uns immer wieder Kunden auf diese Thematik ansprechen, haben wir eine Partnerschaft mit dem Service WP-Wartung24 geschlossen, der all die genannten Punkte regelmäßig abdeckt.

 

Bildquelle: © Minerva Studio – Fotolia.com

WordPress-Updates & regelmäßige Wartung Ihrer Website
5 (100%) 2 votes
1 Antwort
  1. Mrs WordPress
    Mrs WordPress sagte:
    Liebes UltraPress Team,

    ein sehr guter Artikel, der mir wirklich gefällt!

    Gerade der Punkt mit dem Bereinigen der Kommentare
    finde ich wichtig. Kurze Frage: Nutzt Ihr ein Plugin
    um BackUps zu machen? Würde mich interessieren.

    Vor dem neuen Gutenberg Update habe
    ich etwas Angst – Da sich dadurch ja tatsächlich
    einiges ändert. Aber dank diesem Artikel wurde
    mir diese Angst zumindest teilweise genommen. Danke!

    Liebe Grüße
    Eure Mareike

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*