WordPress Kosten Geldscheine

Die eigene Website ganz ohne Programmierkenntnisse umsetzen – das ist dank WordPress für jeden möglich. Mit Hilfe eines Themes und ggf. funktionserweiternder Plugins ist das Grundgerüst schnell gebaut und es kann an die Einpflege von Texten und Bildern gehen. Doch was kostet eine Website, die Sie mit WordPress selbst umsetzen überhaupt? Wo fallen in jedem Fall einmalige oder regelmäßige Ausgaben an und wo können Sie mit etwas Geduld und Lust Geld sparen?

Die wichtigsten WordPress Kosten im Überblick – sortiert nach Pflicht und Kür.

Die Pflicht: WordPress Kosten für das Grundgerüst

Grundsätzlich ist WordPress nicht nur eine technisch leicht zu bedienende Möglichkeit eine Website umzusetzen, sondern auch eine günstige. Fixkosten haben Sie bei WordPress nur wenige, vorausgesetzt Sie machen im Anschluss Vieles selbst. Wenn Sie eine Website erstellen fallen diese Kosten immer an:

  1. Hosting

    Ihr WordPress Seite braucht wie jede andere Website online einen festen Platz, an dem sämtliche Daten liegen bzw. gehostet werden. Hosting-Anbieter vermieten Ihre Server meist auf Monatsbasis an Sie. Eine Domain für Ihre Website erhalten Sie meist gleich dazu.

    Anfallende WordPress Kosten: etwa fünf bis zehn Euro im Monat.

  2. Theme

    Ein WordPress Theme gibt die grundsätzliche Gestaltung Ihrer zukünftigen Website vor, beispielsweise wie Bilder oder die Navigation angeordnet werden können. Zwar gibt es hier auch kostenfreie Angebote, allerdings empfehlen wir den Kauf eines kostenpflichtigen Themes. Warum?

    Zum einen sind viele dieser Themes bereits für einen bestimmten Zweck oder Branche vorgesehen, so dass Sie sich Arbeit bei der Anpassung sparen können. Zum anderen können Sie sich hier meist sicher sein, dass diese kostenpflichtigen Themes aktuell gehalten und weiterentwickelt werden. Ein häufig genutztes Theme für verschiedene Zwecke ist beispielsweise Enfold.

    Anfallende WordPress Kosten: einmalig ab etwa 60 Euro aufwärts.

  3. Plugins

    Wenn Sie mehr als eine Website mit Bildern, Texten, Videos und einer Navigation haben möchten, sind meist Plugins nötig, um die Funktionalität Ihrer Website zu erweitern. Einige Themes bringen ausgewählte Plugins bereits mit und Sie können im Backend kostenfreie Erweiterungen hinzufügen. Wenn es um komplexere Funktionalitäten, beispielsweise eine Shop-Funktion geht, können Sie auf Seiten wie Codecanyon entsprechende Plugins kaufen.

    Anfallende WordPress Kosten: je nach Komplexität einmalig ab etwa zehn bis 100 Euro.

Tipp: Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, was WordPress und entsprechende Plugins alles können, empfehlen wir Ihnen unsere sieben Beispiele für die funktionale Vielfalt von WordPress.

Die Kür: So halten Sie WordPress Kosten niedrig

Wenn Sie sich um das Grundgerüst für Ihre Website gekümmert haben, geht es an die Konfiguration und Erstellung einzelner Seiten. Hier gilt: Je mehr Sie selbst machen, desto geringer sind die Ausgaben. Welche Kosten beim Website erstellen dann tatsächlich anfallen, hängt natürlich auch von Ihren eigenen Fähigkeiten ab.

Bedenken Sie folgende Kostenfaktoren:

  • Ausgaben für Texte

    Wenn Sie selbst ein gutes Sprachgefühl haben und Ihre Website-Texte schreiben möchten – klasse. Wenn nicht, gibt es auf vielen Portalen Freelancer, die Sie bei der Texterstellung unterstützen. Auch Textagenturen sind eine Möglichkeit.

    Sollten Sie Ihre Seite mehrsprachig betreiben, bedenken Sie eventuelle Übersetzungsaufwände.

    Tipp, um die WordPress Kosten hier gering zu halten: Studenten sind oft eine günstige Lösung, die Ihnen gerne Arbeit abnehmen – entweder aus Ihrem thematischen Fachbereich oder Studenten der Germanistik.

  • WordPress Kosten für Design und Bilder

    Screenshot Bilddatenbank Pixabay

    WordPress Kosten sparen mit kostenlosen Bildern von Online-Bilddatenbanken

    Innerhalb eines Themes können Sie das Basis-Design Ihrer Website leicht selbst bestimmen. Nur wenn es um eine ausgefeiltere CI geht, fallen ggf. Kosten für die Entwicklung und Umsetzung des Designs an. Auch hier können Studenten eine günstige Alternative sein.

    Wenn Sie ergänzendes Bildmaterial suchen und selbst nicht der geborene Fotograf sind, werden Sie bei Bilddatenbanken sicher fündig.

    Tipp, um WordPress Kosten zu vermeiden:
    Nutzen Sie Datenbanken wie Pixabay oder Unsplash, denn hier sind die Bilder kostenfrei. Beachten Sie dabei aber in jedem Fall eventuelle Beschränkungen beim Verwendungszweck und geben Sie die Quelle an, sofern der Fotograf das wünscht.

  • Seiten bauen

    Je nach Umfang Ihrer Website kann das Zusammenbauen der einzelnen Seiten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie die Zeit selbst nicht investieren möchten, fallen hier zusätzliche WordPress Kosten an. Gerne unterstützen wir Sie hier beim initialen Aufbau und/oder im laufenden Betrieb.

  • WordPress Kosten durch Wartung

    Das WordPress System an sich, das Theme und/oder das Plugin sollten in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. So werden eventuelle Sicherheitslücken geschlossen und Fehler behoben oder sogar direkt vermieden. Hier lohnt es sich oft einen Wartungsvertrag mit einer entsprechenden Firma abzuschließen, da Sie so auch bei Fragen stets einen kompetenten Ansprechpartner haben.

    Dieser kann Sie ggf. auch beraten, wenn es um den Aus- oder Umbau Ihrer Website geht und es wird auf Wunsch ein regelmäßiges Backup Ihrer Seite gesichert.

    Anfallende WordPress Kosten: ab ca. 25 Euro im Monat.

  • Suchmaschinenoptimierung

    WordPress unterstützt Sie im SEO-Bereich mit unterschiedlichsten Funktionen. Wenn Sie sich hier allerdings wenig auskennen, lohnt es sich einen externen Experten mit einem sogenannten SEO-Audit zum Start Ihrer Website zu beauftragen. Dabei wird Ihre Website auf wichtige SEO-Kriterien geprüft und Optimierungsvorschläge unterbreitet. Für das Audit zahlen Sie meist einen einmaligen Festpreis.

    Tipp, um die WordPress Kosten nachhaltiger zu gestalten: Lassen Sie sich im Bereich SEO schulen, um die wichtigsten Dinge selbst prüfen und optimieren zu können. Es gibt gute kostenlose Online-Kurse oder kostenpflichtige, aber sehr kompakte Workshops mit Profis.

Was Sie bedenken sollten: Je mehr Teilbereiche Sie an einzelne Freelancer oder Agenturen auslagern, desto höher wird für Sie der organisatorische Aufwand. Missverständnisse und Fehler können schneller passieren, so dass die WordPress Kosten für die Korrekturen am Ende unkontrolliert steigen können. Gerade beim komplexen Website Projekten kann es sich dann doch lohnen eine WordPress Agentur wie uns mit der Umsetzung zu beauftragen. So sparen Sie nicht nur Zeit und Kosten, sondern wahrscheinlich auch Nerven.

Wie wir die Kosten für Ihre Website kalkulieren, erfahren Sie in unserem Beitrag „Wie gestaltet eine WordPress Agentur Preise für Websites?“.

Die Kür der Kür: Marketing und andere optionale WordPress Kosten

Wenn Ihre Website inhaltlich wie optisch fertig ist, heißt das noch nicht, dass die Arbeit komplett getan ist. Je nach Ausrichtung können nämlich noch weitere Aufgaben und WordPress Kosten im Betrieb anfallen. Zu bedenken sind hier:

  • Analyse-Tools

    Computer mit Analyse-Programm

    Mit Analyse-Tools können Sie Ihren Website-Traffic auswerten.

    Während Google Analytics in der Basisfunktion kostenlos ist, fallen für bestimmte Funktionen und Auswertungen eventuell Kosten an. In manchen Fällen ist der Einsatz von Google Analytics auf Grund von Bedenken beim Datenschutz außerdem nicht gewünscht. Alternative Analyse-Tools, die ihre Server zum Beispiel in Deutschlandstehen haben, kosten oftmals einen monatlichen Betrag.

  • Marketing Kosten

    Wenn Sie Ihre Website bewerben möchten, müssen Sie entweder sehr lang sehr hart für natürlich gewachsene Werbung arbeiten – oder gezielt Marketing machen. Das Schalten von Google AdWords oder Anzeigen auf Facebook setzt nicht nur eine gewisse Fachkenntnis voraus, sondern bedeutet auch immer zusätzliche Ausgaben.

    Die Höhe der hier anfallenden WordPress Kosten lässt sich nicht ohne weiteres prognostizieren, da es hier auch sehr auf die Markt- und Wettbewerbssituation ankommt.

  • Sonstige Dienstleister

    Je nach Funktionalität entstehen beim Website erstellen Kosten durch Drittanbieter. Beispielsweise bei der Anbindung von Payment-Anbietern und Versanddienstleistern bei einem Shop.

Website erstellen: Kosten Fazit

Sie sehen: Eine konkrete Zahl hinter die zu erwartenden WordPress Kosten zu schreiben, ist nahezu unmöglich. Neben den wenigen „verpflichtenden“ Fixkosten, gibt es zu viele Variablen. Vor allem was und wie viel Sie selbst machen möchten und können bestimmt maßgeblich die finale Summe. Kleine Websites mit Basisfunktionen können leicht ohne fremde Hilfe und mit wenig finanziellen Mitteln umgesetzt werden. Je größer das Vorhaben und desto mehr Aufgaben Sie auslagern möchten, desto eher lohnt es sich zumindest für die initiale Einrichtung eine Agentur zu beauftragen.

Sie wollen gleich mit der Gestaltung Ihrer Website anfangen? Dann lohnt sich ein Blick in unsere WordPress Tutorials.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.