wordpress plugin

WordPress Plugins bringen Ihrer Website viele zusätzliche Funktionen und Design-Optionen. Die Bandbreite reicht von der Suchmaschinenoptimierung über Social Media Features bis hin zu umfangreichen Kontaktformularen.

Mit dem WordPress CMS und einem Theme haben Sie zwar die Basis für eine komplette Website, doch eigentlich kommt kaum eine WordPress Website ohne Plugins aus. Sie sind das „Salz in der Suppe“, die Ihre Website gezielt in bestimmten Bereichen nach vorne bringen.

In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die Welt der WordPress Plugins: Was hat es technisch mit solchen Website-Erweiterungen auf sich? Wie installiert man WordPress Plugins? Und welche Plugins sind empfehlenswert? 

Was ist ein WordPress Plugin?

Rein technisch gesehen, sind WordPress Plugins sind kleine Dateien, die man an die bestehende WordPress Software andockt.

Je nach dem, welche Funktionen Ihre WordPress Website haben soll, müssen Sie diese entweder mit Ihrem Theme oder mit bestimmten Plugins technisch aufrüsten. Das WordPress CMS  bringt natürlich schon mal einige Basisfunktionen von sich aus mit. Ihr Theme wird weitere Funktionen und Optionen bieten. Alles darüberhinaus könnten Sie theoretisch programmieren (lassen), doch das ist meistens viel zu aufwändig.

Wordpress PluginsPlugins sind dafür in der Regel die bessere Lösung, denn der Code dafür wurde bereits programmiert und muss nur noch angedockt werden. Zudem bieten viele Herausgeber von Plugins ständige Updates und auch Support, so dass Sie mit Plugins auf dynamische Komponenten setzen, anstatt auf eine starre Programmierung, die möglicherweise irgendwann technisch überholt und aufwändig in der Pflege ist.

Möchten Sie Ihren Website-Besuchern beispielsweise ein Buchungssystem bieten oder ein komplexes Online-Formular integrieren, dann steht eine technische Erweiterung an, da solch komplexe Erweiterungen meist nicht durch ein Theme abgedeckt sind.

Wo kann man WordPress Plugins kaufen und runterladen?

Codecanyon

Sie finden hier kostenpflichtige Plugins jeglicher Art. Die Vielfalt ist auch auf diesem Marktplatz überwältigend. Von daher kann es ein wenig dauern, bis Sie das für Sie richtige Plugin finden. Setzen Sie am besten auf Plugins mit vielen guten Ratings, und achten Sie auf das letzte Update-Datum. Hier können Sie erkennen, inwieweit der Herausgeber sein Plugin aktuell hält und weiterentwickelt.

wordpress plugins von codecanyon

WordPress.org

Auch Plugins können Sie kostenlos bei WordPress.org bekommen. Die Qualität der Plugins dort ist sehr unterschiedlich, aber für viele Funktionen gibt es hier wirklich sehr brauchbare Angebote.

wordpress plugins bei wordpress.org

Tipp: Schauen Sie am besten zuerst immer bei WordPress.org nach einem geeigneten kostenlosen Plugin mit vielen guten Ratings. Wenn Sie hier nicht fündig werden, ziehen Sie weiter zu Codecanyon.

Wie installiert man WordPress Plugins?

Das Installieren der WordPress Plugins läuft etwa genauso einfach wie das der WordPress-Themes:

  • Plugin als ZIP-Ordner in der Plugin-Directory, bei Codecanyon oder einem anderen entsprechenden Shop runterladen.
  • Im WordPress-Backend unter Plugins auf Installieren klicken.
  • Den Zip-Ordner hochladen und aktivieren.
  • Einfache Alternative: Im Backend kannst du auch direkt unter Plugins → Installieren nach Plugins suchen und von dort direkt installieren.

Bei den meisten WordPress Plugins sind dann noch ein paar Einstellungen vorzunehmen, je nach Funktion des jeweiligen Plugins.

Welche WordPress Plugins sind zu empfehlen? – Meine Must Have Plugins

Wer die WordPress Plugin Directory mal durchstöbert, findet dort tausende Plugins jeglicher Machart. Aber mit welchen Plugins sollte man anfangen? Welche bieten sich vor allem für Business Projekte an?

Mit diesen WordPress Plugins lässt sich deine Website  ordentlich aufmöbeln:

Akismet

  • ist bereits in der WordPress-Grundausstattung vorinstalliert
  • schützt die Website vor Spam-Kommentaren

Quform

Google XML Sitemaps

  • Generiert automatisch Sitemaps Ihrer Website und übermittelt diese an Google
  • Vorteil: Google kann die Seite damit schnell und strukturiert erfassen, so dass sie in der Google-Suche besser auffindbar ist.

WordPress SEO by Yoast

  • Sorgt für die richtigen Einstellungen, dass die Website gut bei Google auffindbar ist.
  • Gibt beim Schreiben von Texten mit SEO-Checks direkte Hilfestellung zur Optimierung.

LayerSlider

  • Anspruchsvolle Slider zur optischen Aufbereitung von Inhalten
  • Lesen Sie hier mehr zu WordPress Slidern…

EventOn

  • WordPress Kalender Plugin zur ansprechenden Darstellung von Events und anderen Terminen
  • Auch mit Buchungsfunktion erweiterbar
  • Lesen Sie hier mehr zu WordPress Kalender Plugins…

WP Fastest Cache

Similar Posts

  • Liefert am Ende von Blogposts thematisch ähnliche Artikel.
  • Vorteil: Der User wird automatisch nach seinen Interessen geleitet, und es entstehen interne Verlinkungen. Damit trägt das Plugin zur Suchmaschinenoptimierung bei.

WP-DB-Backup

  • Erstellt automatische Kopien der WordPress-Datenbank
  • Sendet dir die Backups per Email. Wenn also mal irgendwas schief läuft, hast du immer noch diese Sicherungskopien deiner Website.

WooCommerce

  • Moment mal, ist das ein Plugin? WooCommerce ist doch ein komplettes Shop-System? Ja, aber auch das ist tatsächlich als Plugin möglich
  • WooCommerce ist DER WordPress Standard für vollwertige Online-Shops

Spezielle Funktionen mit Plugins

Wie im Beispiel WooCommerce lassen sich auch komplexere Funktionen mittels Plugins umsetzen.

Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene Funktionsbereiche, die mit WordPress Plugins abgedeckt werden können:

So viele WordPress Plugins wie nötig, so wenig wie möglich

Bei aller Begeisterung für die vielen tollen Funktionen der WordPress Plugins sei aber auch gesagt:

Weniger ist oft mehr!

Denn wer zu viele WordPress Plugins installiert, kann sein System schnell überfrachten. Mögliche Folge: Die Website läuft schwerfälliger, hat also längere Ladezeiten, was die User im Regelfall nicht so prall finden.

Deshalb: Wählen Sie möglichst ein Theme, das schon viele Funktionen abdeckt. Empfehlenswert ist beispielsweise das Enfold Theme, das neben einem eigenen Layout Builder eine ganze Reihe an Funktionen schon unter der Haube hat. Damit sind deutlich weniger Plugins nötig, als wenn man für jede einzelne der integrierten Funktionen ein separates Plugin installieren würde.

Und Sie sparen sich so auch einiges an Arbeit in der Wartung und Pflege der Website.

 

Bildquelle: Alexey Laputin – Fotolia

5 Kommentare
  1. WordPress Designer
    WordPress Designer sagte:

    Hallo,
    sehr gute Tipps, danke!
    Ich bin schon seit Jahren als Designer tätig, aber manche der PlugIns habe ich erst jetzt dank dieses Artikels entdeckt. Auf jeden Fall werde ich einige noch heute ausprobieren!
    LG

    Antworten
  2. Florian
    Florian sagte:

    Sehr guter Aritkel.

    Findest du nicht, dass man XML Sitemaps weg lassen kann aufgrund der Yoast Sitemap?
    Diese wird ja anhand der Einstellungen im Backend auch angepasst.

    Außerdem ist der Revolution Slider doch etwas „leistungsstärker“ als der Layered Slider und seit der neuen Version auch viel intuitiver zu bedienen.

    Beim Backup schwöre ich auf BackWPup und Bildkomprimierung solltest du auch mit EWWW (inklusive Webp Funktion & Lazy Load) aufführen.

    Oder wie siehst du das?

    Gruß Florian

    Antworten
    • Thorsten
      Thorsten sagte:

      Hallo Florian, Danke für Deine guten Ergänzungen! Ich werde mir die einzelnen Plugins demnächst wieder genauer ansehen und dann ggf. Deine Tipps im Artikel aufgreifen.

      Antworten

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  1. […] Todo´s: Von der Wahl des richtigen E-Mail-Marketing-Providers, über WordPress-Themes und –Plugins sowie den SEO-Grundeinstellungen zeigt Vladislav ganz konkret wie welche bestimmten Seiten im Blog […]

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