Kostenlos Newsletter erstellen – Mit diesen 9 Tools geht´s für lau

newsletter erstellen kostenlos

Möchtest Du an Deine Kunden oder Interessenten regelmäßig einen Newsletter versenden, stehst Du irgendwann vor der Wahl eines Newsletter Tools. Klar kannst Du auch einfach mit Deiner normalen Email Software einzelne Emails an die Leute versenden oder die einzelnen Adressaten in CC setzen, wirklich komfortabel ist das aber nicht.

Dann sollte die Newsletter Software Deiner Wahl aber möglichst günstig sein, wenn´s geht sogar kostenlos.

Die gute Nachricht ist: Ja, Newsletter Erstellen geht auch kostenlos.

Aus meiner großen Übersicht an Tools zum Email Marketing habe ich für diesen Beitrag 8 Kandidaten herausgefiltert, die gute Kostenlos-Tarife zum Einstieg bieten. Dazu stelle ich am Schluss des Beitrags als neuntes Newsletter Tool noch ein WordPress-Plugin vor, mit dem das Newsletter Erstellen kostenlos ist – inkl. Tipps zum konkreten Einsatz des kostenlosen Newsletter Tools.

Zwar findet sich bei nahezu jedem Anbieter für Newsletter Software irgendwo ein kostenloses Lock-Angebot. Da gilt es jedoch genau hinzuschauen, ob wirklich ein kostenloser Newsletter-Tarif angeboten wird, mit dem Du in der ersten Zeit, wenn Deine Empfänger-Liste noch nicht allzu groß ist, Deine Newsletter komplett kostenlos erstellen kannst, oder ob nur eine Art Testlauf gratis ist.

Maximal 1.000 Emails an maximal 250 Empfänger sind kostenfrei.

Der kostenlose Tarif von Cleverreach ist im Vergleich zu den meisten anderen Newsletter Tools sehr komfortabel, weil er fast den vollen Funktionsumfang bietet.

So kannst Du gleich zum Start die Funktionen wie den Autoresponder, die Templates und andere Features testen und für Deine Kampagnen einsetzen.

Du hast zwar einen etwas eingeschränkten Speicherplatz, jedoch benötigst Du davon zum Start normalerweise ohnehin nur wenig. Auch das CleverReach-Branding der Newsletter Emails ist in meinen Augen verkraftbar. In jeder Email steht ganz unten ein kleiner Werbebutton von CleverReach.

Willst Du mehr über CleverReach erfahren, lohnt sich für Dich sicher mein Testbericht, in dem ich CleverReach ausführlich mit Newsletter2Go und GetResponse vergleiche.

Bis 1.000 Emails monatlich sind gratis in der Lite-Version.

1.000 Emails pro Monat dürften wohl zum Start für die meisten Zwecke ausreichen. Newsletter2Go bietet Dir dazu kostenlos seine Lite-Version. Diese umfasst natürlich weitaus weniger Funktionen als die Bezahltarife der Standard- und Pro-Version, jedoch ist die Frage, ob Du diese Profi-Funktionen zum Start überhaupt brauchst.

Demgegenüber kann Newsletter2Go nämlich seinen großen Vorteil der einfachen Handhabung ins Feld führen, was zum Start möglicherweise bedeutender ist. Das Tool kommt sehr aufgeräumt daher, so dass Du Dich schnell zurechtfindest.

Zudem erleichtern Dir Schritt-für-Schritt-Prozesse die Orientierung in den einzelnen Bereichen der Newsletter Software. Und da Du auch gleich schon Zugriff auf Templates hast, ist das Erstellen der ersten Newsletter ebenso recht schnell machbar.

Bis 2.000 Abonnenten und 20.000 Newsletter-Emails kostenlos erstellen

20.000 Emails im Newsletter kostenlos erstellen für 2.000 Empfänger sollte auch hier für einen relativ langen Zeitraum dicke ausreichen. Darüber geht´s mit 20 Euro monatlich weiter, was ebenso vergleichsweise günstig ist. Weitere Tarife sind gestaffelt nach Anzahl der Newsletter-Abonnenten.

Das ist vor allem daher sehr attraktiv, weil man von Anfang an die kompletten Funktionen nutzen kann. Das heißt, Features wie Automatisierung und AB-Tests sind von Anfang an Standard. Sogar eine API zur Verbindung mit anderen Programmen gehört dazu.

Einzige Einschränkung beim Kostenlos-Tarif: Branding des Newsletter-Tools in den Emails. Man hat also irgendwo unten in den Emails das Logo von Mailflatrate, was in meinen Augen aber absolut hinnehmbar ist.

Bis zu 14.000 Emails an maximal 2.000 Abonnenten im Kostenlos-Tarif.

Benchmark hat einen recht großzügigen Kostenlos-Tarif, denn mit 2.000 Empfängern und 14.000 Emails Versand-Volumen monatlich wirst Du sicher eine gute Zeit auskommen, sofern Deine Newsletter-Liste nicht gleich explodiert.

Du musst auch hier auf einige Features verzichten, vor allem im Bereich der Automation, die erst in den kostenpflichtigen Plänen des US-Anbieters zu haben sind.

Dafür hast Du Zugriff auf Vorlagen mit wirklich gutem Design, aus denen Du mit einem intuitiv bedienbaren Editor für Dich eigene Email-Vorlagen erstellen kannst.

6.000 Emails monatlich sind kostenlos. Tageslimit: 200 Emails.

Mailjet bietet mit 6.000 freien Emails monatlich auch eine ganze Menge, allerdings gibt es hier ein Tageslimit zu beachten, mit dem Du nur 200 Emails täglich versenden kannst. Damit dürfte es schwer werden, das 6.000er-Kontingent auszuschöpfen, wenn Du an Deine Abonnenten nicht in zu enger Taktung Emails versenden willst. Und das solltest Du eher nicht machen – auch wenn das Erstellen und Versenden der Newsletter kostenlos ist.

Funktionsmäßig gibt es auch einige Einbußen. So sind die Emails im Kostenlos-Tarif bei Mailjet gebrandet, und A/B-Test, Automationen usw. sind erst kostenpflichtig zu haben.

Etwa 9.000 Emails monatlich sind kostenfrei. Tageslimit: 300 Emails.

sendinblue arbeitet auch mit einem Tageslimit. 300 Emails kannst Du täglich versenden. So sind rechnerisch rund 9.000 Mails monatlich möglich, was aber eher eine theoretische Größe ist. Das heißt, dass die Kostenlos-Phase bei sendinblue recht schnell vorbei sein wird, wenn Deine Newsletter-Liste ordentlich wächst – und das soll sie ja.

Großer Vorteil ist jedoch, dass der Kostenlos-Plan auch Features wie die Marketing Automation oder AB-Tests beinhaltet. Zwar ist der Kostenlos-Plan gegenüber den kostenpflichtigen Angeboten auch funktionsmäßig abgespeckt, aber mit dem kostenlosen Funktionsumfang lässt sich schon eine Menge machen.

Maximal 12.000 Emails an maximal 1.000 Empfänger sind kostenfrei.

Der englischsprachige Anbieter mailerlite punktet mit einem wirklich großzügigen Kostenlos-Plan mit bis zu 1.000 Abonnenten und 12.000 monatlichen Emails.

Stark ist auch, dass Features wie A/B-Tests oder Marketing Automatisierung schon kostenlos möglich sind. Die Einbußen sind bei anderen Features zu sehen. Branding-Freiheit und Support bekommst Du beispielsweise nur gegen Bezahlung.

Schade ist aus meiner Sicht, dass Du im Kostenlostarif keine Newsletter Vorlagen hast. Denn gerade die machen einen professionellen Einstieg ins Email Marketing so einfach.

Maximal 50.000 Emails monatlich sind kostenfrei.

Mit Newstroll kannst Du bis zu 50.000 Emails im Monat kostenlos versenden. Das ist eine Menge Holz, so dass Du mit dem kontingent normalerweise lange auskommen solltest.

Allerdings gibt es bei Newstroll in den Tarifen sehr viele Differenzierungen. Und im kostenlosen Bronze-Tarif musst Du dann doch auf eine ganze Reihe von Features verzichten.

Der größte Verzicht liegt hier in meinen Augen beim Email-Editor, der im Kostenlos-Tarif nicht responsive ist, sprich Deine Emails kommen teils nicht gut lesbar bei den Abonnenten an. Auch dass es keine Link-Statistik gibt, schwächt diesen Kostenlos-Tarif spürbar.

MailPoet (WordPress Plugin)

Kostenlose Nutzung für maximal 2.000 Empfänger ohne Begrenzung des Email-Volumens.

Als WordPress-Plugin hat MailPoet hier definitiv eine Sonderstellung. Im Unterschied zu den anderen Newsletter Tools brauchst Du zunächst keinen Account bei einem Email Marketing Anbieter, sondern Du baust stattdessen das MailPoet-Plugin in Deine WordPress-Website ein.

Für bis zu 2.000 Empfänger kannst Du es dort kostenlos nutzen. Und das ist einer der Hauptvorteile. Die Features von MailPoet sind vergleichsweise überschaubar, aber Du kannst eben sehr lange kostenlos arbeiten.

Hast Du irgendwann mehr als 2.000 Empfänger, buchst Du entweder einen recht günstigen Tarif bei MailPoet, oder Du wechselst mit Deiner Liste einfach zu einem anderen Anbieter, der von den Funktionen besser auf Deine Anforderungen passt.

Brauchst Du Unterstützung bei der Integration von MailPoet in Deine WordPress-Website, können wir dies mit unserem Service bei UltraPress übernehmen.

Kostenloses Newsletter Tool MailPoet im konkreten Einsatz

Wer sich für sein Newsletter Marketing kein externes Tool zulegen will, hat mit dem WordPress-Plugin MailPoet auf jeden Fall eine sehr smarte Alternative, um kostenlos und direkt aus dem WordPress-Backend heraus seine Newsletter zu versenden.

Wie Du MailPoet als kostenloses Newsletter Tool konkret nutzen kannst, möchte ich Dir hier noch ein wenig detaillierter zeigen:

Anmeldung neuer Abonnenten

Neue Email-Abonnenten können sich über ein Formular zum Newsletter anmelden, das wir für Dich einrichten. Dieses Formular steht zum einen auf einer eigenen Seite, und in der Regel integrieren wir es auch in der Sidebar (Seitenleiste) Ihres Blogs.

Trägt sich ein Website-Besucher hier ein, so erhält er automatisch eine Bestätigungsmail, in der er auf einen Bestätigungslink klicken muss, um so zum Newsletter-Empfang freigeschaltet zu sein. Die Liste der Newsletter-Empfänger kannst Du über das WordPress-Backend über MailPoet/Abonnenten verwalten.

Kostenloses Versenden des Newsletters über MailPoet

Damit Du gleich mit dem Versenden Deiner ersten Newsletter-Emails loslegen kannst, erstellen wir für Dich schon eine Mail-Vorlage mit Deinem Logo und einigen Inhaltsbausteinen, die Du nur noch mit eigenen Texten und Bildern umgestalten musst. Die Vorlage findest Du unter MailPoet/Newsletter:

Dupliziere die Vorlage am besten, um dann das Duplikat für Deine individuelle Gestaltung und den Versand zu nutzen. Natürlich kannst Du die Vorlage als solche auch direkt anpassen.

Automatisierter Newsletter-Versand

In der Standard-Einstellungen musst Du jeden Email-Versand manuell anstoßen. Das ist auch sinnvoll, wenn Du Deine Leser in den einzelnen Versendungen mit einem individuellen text ansprechen willst. Du kannst die Sache aber auch vereinfachen und automatisieren:

  1. Gehe im Backend auf MailPoet/Newsletter und klicke oben auf den Button „Eine neue Email erstellen“.
  2. Konfiguriere den automatischen Newsletter wie im Bild unten gezeigt:

Freebie in den Anmeldeprozess einbauen

Sehr beliebt und wirkungsvoll ist das Einbauen eines sogenannten Freebies in den Anmeldeprozess des Newsletter-Tools. Dabei wird den Website-Besuchern ein kostenloses PDF oder etwas ähnliches offeriert, das es nur zusammen mit der Newsletter-Anmeldung gibt.

Um eine solche Datei in den Anmeldeprozess einzubauen, ist folgendes zu tun:

  1. Mach´ unter MailPoet/Einstellungen im Tab „Abonnement-Bestätigung“ eine textliche Ergänzung der Bestätigungsmail, in dem Du darauf hinweist, dass der Email-Empfänger nach dem Klick eine weitere Email mit dem Freebie erhält.
  2. Lege wie oben beschrieben eine automatische Email an, stelle bei „Automatisch gesendet…“ die Option „Wenn jemand die Liste abonniert“ ein, und ändere die Betreffzeile, zum Beispiel in „Hier kommt das PDF XY“
  3. Gestalte im nächsten Schritt die Email, in der Du das Freebie als Downloadlink mitschickst (Die Datei wäre vorher in die Mediathek deines WordPress-Backends hochzuladen).

Anpassung der Einstellungen

Beim Versenden Deiner Emails gibt es einige Standards, wie zum Beispiel das Email-Impressum, die Absender-Adresse und eine Reihe weiterer Parameter, die wir für Dich normalerweise voreinstellen. Möchtest Du an diesen Standards etwas ändern, klick´ Dich am besten einfach durch die unterschiedlichen Tabs unter „Einstellungen“.

Das MailPoet-Backend ist hier recht aufgeräumt, so dass Du die entsprechenden Optionen dort schnell finden solltest.

Gratis Newsletter Tools als Einstieg ins Email Marketing

Wenn von kostenlosen Tarifen für´s Email Marketing die Rede ist, sollte eines nochmal klar gestellt werden: Die Anbieter der Newsletter Software stellen ihre Software natürlich nicht aus reiner Freude am Schenken zur Verfügung.

Wie bei vielen anderen Arten von Online Tools dienen die Kostenlos-Tarife als Einstieg. Sobald Du die Newsletter Software stärker nutzt – entweder durch eine bestimmte Mindestmenge an Abonnenten und/oder durch ein bestimmtes Email-Volumen – muss schon der eine oder andere Euro im Monat gezahlt werden.

Die Preise für die einzelnen Newsletter Tools sind in meinen Augen meist aber moderat und fair. Denn Du zahlst bei fast allen Tool Anbietern nutzungsabhängig, sprich nach der Anzahl an Empfängern und/oder nach Email-Volumen.

Für Dich als Kunde ist die Kombi aus kostenlos und nutzungsabhängigen Preisen aber eigentlich ein schöner Deal. Denn so kannst Du Dich erstmal kostenlos mit einem Newsletter Tool vertraut machen, bevor Du wirklich etwas zahlen musst.

Kostenlose Tarife teils mit abgespeckten Features

Die kostenlosen Tarife der einzelnen Newsletter Systeme haben in aller Regel einen abgespeckten Funktionsumfang. Willst Du also gleich zu Beginn die volle Palette an Funktionen nutzen, wirst Du so oder so etwas zahlen müssen.

Verzichten musst Du bei vielen Anbietern zum Beispiel auf Marketing Automation, A/B-Tests oder andere Profi-Funktionen.

Da sich die Kostenlos-Tarife jedoch vor allem an Einsteiger richten, sind diese normalerweise vollkommen ausreichend. Da ist es in gewisser Hinsicht sogar praktischer, dass Du erstmal nur die Kernfunktionen vor Dir hast, da Du Dich so leichter in das jeweilige Tool einfinden kannst, als wenn Du gleich ein riesiges Schaltpult mit zig Funktionen vorgesetzt bekommst.

Fazit – Zum Start auf jeden Fall die Newsletter kostenlos erstellen

Je nachdem, wo Du gerade mit deinem Business stehst, kommen für Dich generell zwei Szenarien hinsichtlich Deiner Newsletter-Liste in Betracht:

1.) Du startest gerade mit dem Aufbau Deiner Newsletter-Liste:

Zum Einstieg ins Email Marketing empfiehlt sich in der Regel immer ein Kostenlos-Tarif, und zwar möglichst einer, mit dem das Ganze einige Monate auch wirklich kostenlos bleibt.

Meine Empfehlungen wären dazu CleverReach und Newsletter2Go. Beides sind Anbieter aus Deutschland, die eine gute Mischung aus Einfachheit in der Bedienung und Vielfalt hinsichtlich der Features bieten. In den Kostenlos-Tarifen hat CleverReach eine etwas größere Funktionsbreite, dafür hat Newsletter2Go in puncto einfacher Handhabung und Design etwas die Nase vorn.

2.) Du hast bereits eine Newsletter-Liste und willst möglichst kostenlos Deine Newsletter erstellen:

Schau´ am besten in der Liste oben, welche Kostenlos-Tarife für die Anzahl Deiner bestehenden Newsletter-Empfänger und/oder Kunden noch in Frage kommen. Und dann prüfe, im zweiten Schritt, welcher der verbliebenen Anbieter hinsichtlich Features das bietet, was Du brauchst.

Solltest Du dabei nicht fündig werden, kannst Du in meiner großen Liste aus über 30 Email Marketing Tools die passende Newsletter Software für Dich auswählen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.