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Planst Du gerade ein neues Produkt, möchtest Du Dein neues Ebook bewerben, oder willst Du sonstwie online etwas ins Rollen bringen? Es spielt kaum eine Rolle, um welche Art von Angebot es geht – Willst Du schneller ans Ziel kommen, solltest Du auf jeden Fall eine Landingpage erstellen.

Landingpages sind nicht nur ein beliebtes Werkzeug im Online Marketing. Landingpages sind ein absolutes Kernelement so gut wie jeder Online-Strategie. Doch wie muss eine Landingpage aufgebaut sein, die wirklich funktioniert? Die also aus Website-Besuchern Follower, Fans oder Kunden macht?

In diesem Artikel erfährst Du, was eine effektive Landingpage ausmacht, und welche Elemente Du für deine eigenen Pages benötigst, damit diese erfolgreich funktionieren.

Was ist überhaupt eine Landingpage?

Bei Landingpages handelt es sich um Pages, die gezielt für eine Werbekampagne, wie zum Beispiel über Google Werbeanzeigen, eingesetzt werden. Es kann sich um die Startseite einer WordPress-Website handeln oder auch eine Sonderseite, die sich von der eigentlichen Website unterscheidet.

Im Gegensatz zu einem Blogartikel wird eine Landingpage nicht immer auf bestimmte Keywords optimiert, sondern zielt darauf ab, Leads beziehungsweise Umsätze zu generieren und somit Conversions zu unterstützen. Landingpages stehen in solchen Fällen oft an zweiter oder dritter Stelle in einem Sales Funnel, so dass der User vorab schon andere Stationen durchlaufen hat.

Der Aufruf zur Interaktion, also der sogenannte „Call To Action“ (= CTA) ist bei dieser Art von Website daher ein besonders wichtiges Merkmal. Durch diesen CTA sollen Besucher zu einer Aktion animiert werden wie zum Beispiel dem Abonnieren des Newsletters, dem Kauf eines Ebooks oder dem Anfordern einer Online-Demo.

Landingpage erstellen, um Emotionen anzusprechen

Willst Du eine (nicht nur technisch) funktionierende Landingpage erstellen, achte von vornherein auf einen wichtigen Punkt: Gute Landingpages erzeugen Vertrauen und bauen auf Emotionen. Vergiss nicht, dass Du über Deine Website mit Menschen kommunizierst, die zwar nach Antworten für ihre Bedürfnisse suchen, aber nicht einfach nur objektive Fakten vor der Nase haben wollen.

Es ist viel einfacher und effektiver, jemanden von Deinem Angebot zu überzeugen, wenn Du zuallererst (sprich ganz oben auf Deiner Page) auf Emotionen und Geschichten setzt statt auf reine Logik und Vernunftargumente.

Emotionen helfen darüber hinaus, das Vertrauen in Dich aufzubauen. Dies ist wichtig, denn wenn der Besucher kein Vertrauen in Dich und Dein Angebot hat, wird er auch nicht kaufen, seine Kontaktdaten hinterlassen oder sonst etwas machen, das Du gern hättest.

Die 5 wichtigsten Elemente der Landingpage

Du weißt jetzt: Gute Landingpages müssen Vertrauen aufbauen und Emotionen erzeugen. Aber mit welchen Elementen kannst Du dies umsetzen? Die Antwort findest Du in den folgenden 5 Elementen.

Die Elemente sollten zum einen direkt im sogenannten Stage-Bereich untergebracht werden. Das ist der obere Bereich der Webseite, den man sofort sieht. Zum anderen empfiehlt es sich, darunter die einzelnen Elemente nochmal ausführlicher aufzugreifen. Denn natürlich folgt nicht jeder User sofort dem ersten Call-To-Action.

Auf der UltraPress-Website gibt es beispielsweise die Landingpage für das kostenlose Ebook mit dem WordPress-Tutorial. Daran lassen sich die einzelnen Elemente exemplarisch zeigen:

Landingpage erstellen mit Stage-Bereich

Landingpage für das WordPress-Tutorial

Headline & Subhead

Der bekannte britische Werbetexter David Ogilvy sagte einmal, dass 80 Prozent der Leute die Überschrift lesen und 20 Prozent den Text. Du musst also bereits mit Deiner Headline überzeugen und das Beste aus ihr herausholen.

Da die Überschrift das Erste ist, was der Besucher auf einer Page sieht und liest, solltest Du mit ihr eindeutig beschreiben, welchen Nutzen er aus Deiner Landingpage ziehen kann. Konkret bedeutet dies, Dein Alleinstellungsmerkmal (USP) hervorzuheben.

Am besten fährst Du mit einer Überschrift, die Deinen USP kurz und präzise beschreibt. Zusätzlich kannst Du eine Unterüberschrift einbinden, mit der sich Deine Headline verlängern lässt. So kannst Du Deine Message erweitern und Deine Argumentation unterstützen.

Gerade technikaffinen Gründern und Unternehmern unterläuft hierbei häufig ein entscheidender Fehler: Vollkommen begeistert von der eigenen Technik werden gern lauter „Features“ und Funktionen des angebotene Produktes gelobt. Vergessen wird beim Erstellen der Landingpage jedoch, was ich im vorigen Absatz beschrieben habe: Emotionen.

Der USP sollte also nicht primär als Technik-Feature dargestellt werden. Stattdessen gilt es, den zentralen Vorteil, den ein Website-Besucher mit der besagten „Action“ des CTA hat (also Kauf, Newsletter-Abo, Download, Anfrage, …), nach vorn zu stellen. Das kann durchaus emotional sein, und nichts mit Technik zu tun haben.

Hero Shot

Der Begriff Hero Shot klingt spektakulärer als er eigentlich ist – denn bei ihm handelt es sich lediglich um ein Foto des Produktes oder einer damit zusammenhängenden Szenerie. Getreu dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ solltest Du Dir die positive Wirkung von Bildern auf Deiner Page zunutze machen. Deine Seite lebt davon.

Die visuelle Veranschaulichung Deines Angebots hilft Deinen Besuchern, besser zu verstehen, worum es geht und wie es aussieht. Stellst Du Dein Angebot zusätzlich in einem Nutzungskontext dar, kann sich der Kunde außerdem besser in die Rolle hineinversetzen und den Nutzen für sich erkennen.

Ein Beispiel: Du willst eine Landingpage erstellen, um Werbung für Deine neue Leiter zu machen. Du kannst die Leiter zwar einfach vor einem weißen Hintergrund platzieren – fotografierst Du aber jemanden, wie er mit Deiner Leiter etwas Hochgelegenes erreicht, hast Du für Deine Kunden gleichzeitig einen Nutzen dargestellt.

Neben Fotos eignet sich auch ein Video auf Deiner Page. Mit diesem kann das Angebot sogar noch überzeugender präsentiert werden.

Vorteile

Mit Headline und Hero Shot hast Du bereits Aufmerksamkeit erzeugt. Jetzt gilt es, nähere Informationen zu liefern und die Vorteile sowie Eigenschaften des Angebots genauer zu beschreiben.

Da es bei einer Landingpage nicht darum geht, möglichst viel Content zu platzieren, solltest Du Dich beim Schreiben immer in deine potenziellen Kunden hineinversetzen. Diese stellen sich beim Besuch deiner Page nämlich die Frage „Was nützt mir das?“ – und wollen demnach genau dafür Antworten.

Fokussiere Dich darauf, vorteilsbezogen zu schreiben und darzustellen, welche Probleme mit Deinem Angebot gelöst werden. Fasse die Vorteile dabei kurz in einem Absatz als Stichpunkte zusammen und vermeide überflüssigen Wortschwall.

Da nicht jeder direkt von einem Kauf überzeugt ist und noch weitere Informationen benötigt, kannst Du im weiteren Verlauf der Landingpage näher auf die Vorteile eingehen und sie durch kurze Beschreibungen untermauern.

Call-to-Action

Ziel einer Landingpage ist es, den Besucher zu einer Aktion zu bewegen. Die Handlungsaufforderung, der sogenannte Call-to-Action, ist daher das zentrale Element einer Landingpage. Du solltest Dir bei Umsetzung und Design also gut überlegen, wie Du ihn gestaltest, wo Du ihn platzierst und was darauf steht.

Mit dem Call-to-Action zeigst Du Besuchern an, was sie als Nächstes machen sollen. Halte ihn daher einfach und platziere nicht zehn verschiedene Handlungsaufforderungen auf Deiner Landingpage. Es kann sich allerdings lohnen, eine weitere Alternative anzugeben, um Besuchern, die noch nicht sicher sind, die Möglichkeit zu geben, sich weiter über Dein Angebot zu informieren.

Damit der CTA überhaupt effektiv ist, musst Du Dir außerdem überlegen, wie Du ihn beschriftest. Bestimmte Wörter sprechen Besucher einfach besser an und steigern so die Conversions. Dazu gehören zum Beispiel die Begriffe „Du“, „Weil“ oder „Jetzt“.

Die richtige Wortwahl ist beim Landingpage Erstellen aber nur die halbe Miete. Denn standardmäßige Texte wie „Hier klicken“ oder „Jetzt senden“ ziehen schon lange nicht mehr. Besser ist es, die Belohnung zu formulieren, die ein Besucher durch Ausführen der Handlung erhält. Gehört zu Deinem Angebot zum Beispiel ein kostenloses Ebook, könnte Deine Beschriftung „Jetzt kostenloses E-Book sichern“ lauten.

Vertrauen & Social Proof

Ein Besucher versucht auf deiner Landingpage, nicht nur herauszufinden, ob Dein Angebot für ihn nützlich ist, sondern auch, ob er Dir vertrauen kann. Im Ebook-Beispiel habe ich darauf verzichtet, da es kein Kaufprodukt ist, wo besonderes Vertrauen erforderlich ist, sondern lediglich ein kostenloses Angebot.

Um dieses Vertrauen aufzubauen, kannst Du auf Vertrauensindikatoren – sogenannte Trust Elements – zurückgreifen. Dazu gehören beispielsweise Testimonials (also Original-Zitate von Kunden), Rezensionen, Artikel aus der Presse oder Zertifizierungen externer Anbieter.

Darüber hinaus kannst Du mit Social Proofs zeigen, dass andere Menschen bereits Kunden sind und Dir vertrauen. Diese sozialen Signale sind etwa die Zahl der Follower auf Twitter oder Google+.

Ausführlichere Infos im unteren Teil der Landingpage

Wie oben schon angesprochen, reichen ein paar kurze Infos neben einem Bild meist nicht aus, dass sich ein User entscheidet dem Call-To-Action zu folgen. Er möchte (zu Recht) tiefergehende Infos bekommen. Diese sind im unteren Teil der Landingpage am besten aufgehoben.

Im Beispiel des UltraPress-Ebooks sieht es so aus:

Unteren Teil der Landingpage erstellen

Unteren Teil der Landingpage erstellen

Und auch hier geht es wieder um die gleichen Themen wie oben: Bilder, Vorteile („Was habe ich als User davon?“), Vertrauen, CTA.

Zeige Gesicht auf der Landingpage

Wer beispielsweise einen Berater, Trainer oder Coach sucht, sucht einen Menschen. Viel zu oft aber sind Websites steril und unemotional. Daher lautet die oberste Regel beim Erstellen der Landigpage: „Zeige Gesicht“ – gerade wenn Deine Person im Business zentraler Bestandteil ist.

Nicht selten ist der Sympathiefaktor entscheidender als ein Zertifikat. Viele Menschen entscheiden bereits binnen weniger Sekunden, ob Sie mit einer Person zusammenarbeiten wollen oder nicht. Je schneller und lebendiger Dich ein Neukunde kennenlernen kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du seine Aufmerksamkeit gewinnst.

Dein Kunde hat Fragen. Gebe Antworten auf der Landingpage!

Ein guter Berater überzeugt durch Kompetenz. Zeige Deinem potenziellen Kunden, dass Du seine Probleme kennst, verstehst und Antworten hast. Ideal wäre es daher, wenn Du einen Blog erstellst.

Schreibe über Deine Arbeit. Lege Probleme dar, auf die Du in der Zusammenarbeit mit Deinen Kunden häufig stößt und erläutere erste Lösungsansätze. Eine Übersicht der Blogbeiträge lässt sich dann ideal auf der Landingpage einbinden, was übrigens auch hinsichtlich SEO nicht unerheblich ist.

Habe keine Angst davor, Fachwissen preiszugeben. Der Grund ist einfach: Wissen allein ist nicht alles. Du bist das entscheidende Glied in der Kette. Mit Deinem Blog belegst Du deine Kompetenz und schaffst Vertrauen. Die Anwendung und Umsetzung dieses Wissens erlernt der Kunde jedoch nur durch einen: Dich.

Darüber hinaus erfüllt ein Blog zahlreiche weitere Vorteile. Eine Website, die regelmäßig neue Inhalte erhält, wird wesentlich häufiger von Suchmaschinen besucht. Dadurch werden beispielsweise neue Angebote schneller indexiert und besser gefunden.

Testimonials

Überzeuge, indem Du Deine Kunden für Dich sprechen lässt. Aber: Hüte Dich vor leeren und schlimmstenfalls selbst geschriebenen Floskeln. Bestenfalls enthält jedes Kundenzitat den Namen und ein Foto des jeweiligen Kunden.

Noch glaubwürdiger wird ein Kundenfeedback, wenn Du auf die Website des Kunden verlinkst oder Deine Testimonials in Videoform präsentieren kannst.

Reiche deinen Kunden via Landingpage die Hand

Alle bisher erläuterten Schritte sind zwecklos, wenn Du Deinen Kunden keinerlei oder die falschen Möglichkeiten bietest, Dich zu kontaktieren.

Mache es Deinen Kunden so einfach wie möglich. Bestenfalls bist Du nur einen Mausklick entfernt. So kannst Du beispielsweise einen Live-Chat oder eine direkte Anruffunktion über Skype anbieten. Unterscheide dabei Wege, um direkt in Kontakt zu treten wie

  • Live-Chat
  • Kontaktformular
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

von Kommunikationskanälen, die eher dazu dienen, das Kundeninteresse dauerhaft aufrechtzuerhalten. Dazu gehören beispielsweise:

  • sämtliche Social Media Kanäle
  • Newsletter
  • Blog-Feeds

Responsive Landingpage erstellen für Mobiles und Tablets

Gehe mal von Dir selbst aus: Wann hast Du Zeit für spontane Recherche? Neue Impulse? Kreative Ideen? In Wartezimmern, auf Bahnhöfen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein potenzieller Neukunde es ähnlich hält und Dir über Smartphone oder Tablet begegnet, ist entsprechend hoch. Immer mehr Menschen entdecken Deine Landingpage über ein Smartphone oder Tablet.

Eigentlich eine Binsenweisheit, doch möchte ich dennoch drauf hinweisen: Stelle sicher, dass Deine Landingpage responsive, also auf mobilen Endgeräten gut darstellbar ist. Dazu gehören auch kurze Ladezeiten und eine übersichtliche Menüführung. Eine Internetpräsenz, die nicht responsiv ist, rankt übrigens auch in den Suchergebnissen schlechter.

Premium Themes wie Enfold sind sozusagen von Haus aus schon responsive eingestellt. Dennoch ist es beim Abschluss des Landingpage Erstellens immer wichtig alle Bereiche der Landingpage auf Responsiveness zu prüfen. Daher ist im Prozess bei UltraPress am Ende auch immer ein Mobile Check fest eingeplant, wo entsprechende Justierungen vorgenommen werden.

Fazit: Landingpage erstellen – Sinnvoll und kein Hexenwerk.

Du möchtest eine hochkonvertierende Landingpage erstellen? Das ist kein Hexenwerk!

Sage Deinen Besuchern auf der Landingpage klar und präzise, was Du zu bieten hast, und wie Du damit ihre Bedürfnisse befriedigen kannst. Hältst Du Dir dies bei der Erstellung kontinuierlich vor Augen und berücksichtigst es auch beim Design Deiner Landingpage, kannst Du Dich schnell über mehr Conversions freuen.

Vergiss außerdem nicht, die Ergebnisse Deiner Landingpage zu verfolgen. Nur mit der richtigen Analyse siehst Du, wo es noch hakt und wo Du schon gute Arbeit leistest. Die Analyse hilft Dir dadurch wiederum, zukünftige Pages noch besser und Dein Marketing so effektiver zu machen.

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