Der Aufbau eines Verteilers mit Newsletter Abonnenten gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Email Marketing. Gerade zu Beginn tun sich aber viele Unternehmer schwer damit, neue Newsletter Abonnenten zu gewinnen.

Tausende neuer Email-Adressen für Dein Newsletter Marketing zu gewinnen, kann auch nicht von heute auf morgen klappen, sondern benötigt Zeit. Aber Du wirst schnell merken, dass es sich lohnt. Denn ein eigener Newsletter Verteiler bietet ein riesiges Potenzial für mehr Reichweite und steigert den Wert Deiner Website rapide.

In diesem Artikel zeige ich Dir, warum es sich langfristig lohnt, stetig neue Newsletter Abonnenten zu gewinnen, und was die Voraussetzungen dafür sind. Ich stelle Dir verschiedene Freebies vor, die als Booster für Deine Empfänger-Liste dienen können. Zudem lernst Du, nach welchen Kennzahlen Du deine Newsletter Abonnenten sinnvoll analysieren kannst.

Motivation und Voraussetzungen zum Gewinnen von Newsletter Abonnenten

Warum es sich lohnt, Newsletter Abonnenten zu gewinnen

Einer der Vorteile beim Email Marketing ist die Unabhängigkeit von Plattform-Betreibern wie beispielsweise bei Social Media. Die Reichweite, die Du über Newsletter Marketing generierst, ist Deine eigene und Du allein bestimmst, was mit den Daten passiert und wie oft Deine Leser angeschrieben werden.

Darüber hinaus kannst Du Dir sicher sein, dass Deine Newsletter-Abonnenten ein gewisses Interesse an Dir und Deinem Angebot haben. Sonst hätten Sie sich auch nicht dazu entschieden, Deinen Newsletter zu abonnieren. Die Email-Adressen, die Du so gewinnst, sind also dementsprechend hochwertig.

Weil Du mit Deinen Kunden im direkten Kontakt stehst, kannst Du außerdem einfacher auf Tipps und Feedback reagieren und den Newsletter so nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen.

Der Aufbau des Verteilers erfordert einiges an Arbeit und vor allem Geduld. Stellst Du es richtig an, wirst Du aber schnell merken, dass sich die Mühe lohnt.

Voraussetzungen, um Newsletter Abonnenten zu gewinnen

In Zeiten von Internetbetrug, Spam-Fluten und Malware gibt niemand mehr leichtfertig seine Kontaktdaten heraus. Damit sich ein Interessent aber tatsächlich in Deine Email-Liste eintragen, musst Du Vorarbeit leisten:

  1. Schaffe Vertrauen: Überzeuge Deine Leser mit einer professionellen Webseite. Je besser das Erscheinungsbild ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Leser am ball bleiben
  2. Überzeuge mit guten Inhalten: Gebe Deinen Interessenten gute Gründe, sich für Deine Email-Liste zu registrieren. Überzeuge sie mit hochwertigen Inhalten. Zeige ihnen, dass Du Antworten auf seine Fragen und Lösungen für seine Probleme hast.
  3. Belohne Deine Abonnenten: Bringe Deinem Leser noch mehr Nutzwert – und zwar exklusiv in Form eines Incentives, oder auch „Freebies“.

Freebies als Booster für die Newsletter Abonnenten

Okay, zugegeben: Einfach so einen Email-Newsletter zu abonnieren, das macht nicht jeder. Die Hemmschwelle ist vielen zu hoch, und der eine oder andere mag auch Sorge haben, dass er fortan mit Blödsinn vollgespamt wird. Es wäre naiv zu glauben, man müsse nur ein kleines Formular zum Eintragen in den Newsletter bauen, und schon strömen massenweise neue Leute in die Newsletter-Liste.

So einfach ist es bei weitem nicht. Wie kannst Du diesen Schwierigkeiten also begegnen?

Damit sich Menschen für Deinen Newsletter anmelden, musst Du ihnen auch irgendetwas sinnvolles bieten – und zwar möglichst kostenlos. Dabei empfiehlt es sich auf eine bewährte Kombination zu setzen:

Blogbeiträge + kostenloses Give-Away.

Das Interesse potenzieller Newsletter-Abonennten weckst Du in der ersten Stufe mit Deinen Beiträgen im Blog. Darüber kommen die Leute auch überhaupt erst zu Dir. Nur wäre es schade, wenn Du die Leute unverrichteter Dinge davon ziehen ließest. Denn trotz Bookmarking-Tools und so weiter werden so die wenigsten Leser wiederkommen – schlicht weil sie es vergessen.

Du musst zu den wirklichen Interessenten also irgendwie eine Verbindung aufbauen, das heißt eine Möglichkeit schaffen, dass sie informiert werden, wenn es bei Dir etwas Neues gibt.

Und um dazu eine gewisse Motivation zu bieten, empfiehlt sich das Verknüpfen eines kostenlosen Produktes mit der Newsletter-Anmeldung. Im digitalen Business bieten sich dazu natürlich digitale Produkte.

Je besser das Freebie, umso besser auch die Conversion, also die Umwandlung von reinen Lesern in Newsletter Abonnenten.

In meinem Blog Autaak.de ist dies zum Beispiel das Ebook „Das 1.000-Euro-Startup“, das es gratis als Download parallel zur Newsletter-Anmeldung gibt.

Ebook als Newsletter-Marketing-Freebie

Newsletter-Marketing-Freebie: Ebook „Das 1.000-Euro-Startup“

Die allermeisten Email-Marketing-Tools bieten auf einfachem Wege die Einbindung eines Freebies durch automatisierte Emails, die jeder User direkt nach seiner Anmeldung bekommt. Ich arbeite hier seit Jahren mit der Software CleverReach*, wo die Automatisierung wirklich gut funktioniert.

Übrigens: Wie Du das Cleverreach in Deine WordPress-Seite einbindest, erfährst Du konkret in diesem Artikel.

Mit diesen Incentives gewinnst Du neue Newsletter Abonnenten:

Email-Serie

Eine Email-Serie bereitet Deinen Leser in gewisser Weise auf das vor, was Dein WordPress Blog zu bieten hat. Über mehrere Tage oder sogar Wochen verschickst Du automatisch Mails zu einem bestimmten Thema. So bleiben neue Besucher am Ball und müssen nicht erst auf den nächsten Beitrag von Dir warten.

Der Vorteil von Email-Serien: Ein Thema wird in mehrere Mails heruntergebrochen und ist damit einfacher verdaulich als beispielsweise Whitepaper oder E-Books.

Cheat Sheet

Cheat Sheets sind Spickzettel mit Informationen, die leicht übersehen oder vergessen werden. Ein gutes Cheat Sheet liefert dem Leser etwas, mit dem er direkt produktiver wird oder seine Skills verbessern kann.

Ein Cheat Sheet kann beispielsweise ein Dokument mit den wichtigsten Grundbegriffen im Email Marketing sein. Dieses kannst Du einfach in Word oder Pages erstellen und übersichtlich gestalten.

Vorlage

Lieferst du Deinen Kunden online via Newsletter eine Vorlage, müssen sie sich nicht die Mühe machen, das Ganze selbst zu erstellen. Sie können sie stattdessen direkt mit ihren eigenen Inhalten füllen.

Als Grafiker könntest Du beispielsweise eine Vorlage für Visitenkarten bereitstellen. Auf meinem Blog findest Du, wenn auch nicht direkt als Newsletter Incentive, wiederum eine Vorlage für einen Redaktionskalender. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Vorlage sollte für die Nutzer allerdings relevant sein und ihre Arbeit erleichtern.

Toolkit

Ein Toolkit hat mehr Wert als eine einzelne Vorlage und ist dann sinnvoll, wenn Du bereits einige Ressourcen wie zum Beispiel Videos, Checklisten oder Work Sheets aufweisen kannst. Zum einem haben Leser mit einem Download so alle Ressourcen gebündelt, zum anderen sehen sie Dein Wissen und Deine Expertise.

Du kannst das Toolkit Deinen Newsletter Abonnenten als .zip-file zum Download bereitstellen, oder Du baust eine separate (passwortgeschützte) Seite auf Deiner Website.

Videokurs

Incentives bedürfen nicht immer der schriftlichen Form. Manche Leute bevorzugen zum Beispiel Videos, weshalb auch ein Videokurs einen tollen Anreiz für die Anmeldung zum Newsletter darstellt.

Du hast die Wahl zwischen einem einzelnen Video zu einem großen Thema und einer Serie, die aus mehreren Unterthemen besteht. In beiden Fällen solltest Du Dir aber die Mühe machen, scharfe Videos zu produzieren, die ordentlich geschnitten sind. Denn mit einem schlechten Videokurs läufst Du Gefahr, dass die neu gewonnenen Newsletter Abonnenten sofort wieder abspringen.

Whitepaper

Whitepaper sind Ratgeber zu spezifischen Fragestellungen, die dem Leser nützliche Tipps und Informationen an die Hand geben. In diesen wird gänzlich auf werbliche Inhalte verzichtet, da sie in erster Linie der Wissensvermittlung dienen sollen.

Die Erstellung eines guten Whitepapers kann schon mal ein paar Tage dauern. Allerdings kannst Du mit diesem Dein Wissen hervorragend präsentieren und Dich noch stärker als Experte in Deiner Nische positionieren.

E-Book

Ähnlich zum Whitepaper nimmt auch ein E-Book viel Zeit in Anspruch. Die Arbeit, die Du in ein E-Book hineinsteckst, wird sich aber spätestens mit dem wachsenden Email-Verteiler bezahlt machen. Denn Besucher Deiner Webseite sind eher bereit, ihre Email-Adresse dafür herauszugeben als bei einer einfachen Checkliste. Schließlich liefert ein E-Book auch deutlich mehr Wert.

Keine Adresslisten mit Newsletter Abonnenten kaufen

Gerade für einen Anfänger mit kleinem Verteiler klingt der Adresskauf verlockend. Hast Du Dir das selbst schon einmal überlegt, solltest Du das aber ganz schnell wieder vergessen. Denn Adressen zu kaufen, sollte bei professionellem und qualitativen Email-Marketing keine Option sein.

In Deutschland ist der Adresskauf sowieso in fast allen Fällen schlichtweg nicht erlaubt. Insbesondere dann, wenn es um elektronische Werbung geht, was beim Email-Marketing in der Regel der Fall ist.

Neben dem Kauf ist aber auch die Verwendung nicht zulässig. Denn für ein rechtskonformes Email Marketing ist die ausdrückliche beziehungsweise mutmaßliche Einwilligung des Empfängers notwendig. Im Zweifelsfall musst Du dies nachweisen können – was Du beim Adresskauf nicht unbedingt sicher kannst.

Du solltest auch deshalb die Finger vom Adresskauf lassen, weil die Qualität dieser Datensätze in den meisten Fällen sehr minderwertig ist. Die Adresslisten werden zudem oft mehrfach verkauft und Deine Emails gehen letztlich in der Masse unter.

Newsletter Abonnenten analysieren

Nicht zuletzt den Versandzeitpunkt gilt es zu analysieren. Im Email-Marketing bietet sich ein weites Feld zum Ausprobieren und Analysieren – Stichwort Tracking. Jedes Newsletter-Marketing-Tool bietet zum Tracking der einzelnen Kampagnen, der Newsletter Abonnenten usw. unterschiedliche Reports. Hier ein paar Beispiele, was Du wie in Deinem Newsletter-Marketing-Tools analysieren kannst:

Öffnungsrate

Sieh´ Dir in den Report an, bei welchen Betreffzeilen am meisten Emails geöffnet werden.

Klickrate

Analysiere welcher Content und welches Content-Design zu den meisten Klicks innerhalb Deiner Emails führen.

Opt-Out-Rate

Da sich jeder Email-Empfänger in jeder Email auch wieder von deiner Liste abmelden kann, wirst Du analysieren können, bei welcher Art von Emails das verstärkt passiert. Damit erhältst Du wichtige Hinweise, was Deine Leserschaft anscheinend nicht so gern mag.

A/B-Tests

In den meisten guten Email-Marketing-Tools kannst Du eine Email in verschiedenen Versionen an zwei beliebig zusammengestellte Gruppen aus Deiner Liste versenden. So kannst Du zum Beispiel sehen, welche Betreffzeile zu einer höheren Öffnungsrate führt, oder welche CTA-Darstellung die Leser stärker zum Klick animiert. Oder Du versendest eine Email einfach manuell an zwei Gruppen Deiner Liste zu verschiedenen Zeitpunkten, und analysierst, welcher Zeitpunkt besser funktioniert.

Bouncerate

Bei einigen Email-Adressen funktioniert der Versand möglicherweise nicht. Ein gutes Newsletter-Tool merkt das, es registriert einen sogenannte „Bounce“. Die Bouncerate zeigt, wie viele Empfänger gar nicht erst erreicht werden. Ein „Hard Bounce“ wird als immer wieder unerreichbar identifiziert. Sortiere solche Email-Adressen am besten aus.

analyse von newsletter abonnenten

Basics der Analyse von Newsletter Abonnenten bei Cleverreach*

Steigerung der Newsletter Abonnenten ist ein Dauerlauf, der sich lohnt

Der Aufbau Deines Email-Verteilers auf Deiner WordPress Website ist kein Ding der Unmöglichkeit. Mit ein wenig Geduld, Traffic und dem passenden Incentive für Deine Leser wird sich Deine Liste ganz von selbst vergrößern.

Du kannst jederzeit ein neues Incentive kreieren, wenn Du das Gefühl hast, dass das bisherige nicht gut genug ist. Vergiss dabei aber nicht, dieses auch Deinen bisherigen Email-Empfängern zukommen zu lassen.

Lass‘ Dir außerdem lieber ein bisschen mehr Zeit für ein wirklich wertvolles Incentive. Deine Leser werden es Dir mit Ihrem Abonnement danken und Du musst nie wieder auch nur einen Gedanken an den Adresskauf verschwenden.

Schau´ Dir die unterschiedlichen Reports in den verschiedenen Tools mal an, und nutze sie für die stetige Optimierung Deines Newsletter-Marketing, und richte Deine Content-Strategie danach aus.

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